Werder-Profi Torsten Frings schoss die deutsche Nationalmannschaft am Mittwochabend mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg gegen China. Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgte sein verwandelter Foulelfmeter für den Erfolg.
Werder-Profi Torsten Frings schoss die deutsche Nationalmannschaft am Mittwochabend mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg gegen China. Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgte sein verwandelter Foulelfmeter für den Erfolg.
Werder-Profi Torsten Frings schoss die deutsche Nationalmannschaft am Mittwochabend mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg gegen China. Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgte sein verwandelter Foulelfmeter für die Entscheidung. Zuvor war der Leverkusener Bernd Schneider im Strafraum gefoult worden. Für Frings war es das sechste Tor im 47. Länderspiel. Tim Borowski stand wie Torsten Frings in der Startformation. Der gebürtige Hamburger Patrick Owomoyela kam kurz vor Ende der Partie ebenfalls noch zum Einsatz. Miroslav Klose hingegen musste aussetzen. Der zuvor auskurierte grippale Infekt kehrte am Mittwochmorgen in Form von Unwohlsein zurück.
Das Team von Bundestrainer Jügen Klinsmann, in dem Christoph Metzelder nach 32-monatiger Pause sein Comeback feierte, begann vor 48.734 Besuchern in der Hamburger WM-Arena mit deutlich mehr Engagement als zuletzt beim 1:2 in Istanbul gegen die Türkei, tat sich gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Chinesen aber zunächst sehr schwer. Auch die Chinesen, bei denen Xiang Sun in der fünften Minute einen Fernschuss abgab und der ehemalige Aachener und Fürther Zweitligaprofi Xie Hui (13.) einen Kopfball über das Tor setzte, kamen kaum zu Szenen vor dem deutschen Tor.
Die erste Chance der Gastgeber hatte Bastian Schweinsteiger, der in der 29. Minute mit seinem Schuss aus 18 Metern an Torwart Leilei Li scheiterte. Auch den Weitschuss von Deisler parierte der Schlussmann (41.). Die besten Chancen der ersten Hälfte hatten aber die Chinesen: Zunächst verfehlte Xie Hui vor Torhüter Oliver Kahn knapp das Gehäuse (44.), dann zwang Lihai Sun den Bayern-Keeper zu einer Glanzparade (45.).
Nach dem Wechsel begann die deutsche Mannschaft erneut stürmisch und schnürte den Gegner früh in der eigenen Hälfte ein. Nachdem Bernd Schneider im chinesischen Strafraum nur durch ein Foulspiel gebremst werden konnte, verwandelte Frings den fälligen Elfmeter in der linken unteren Ecke zur 1:0-Führung.
Danach behielt das DFB-Team, bei dem Lukas Podolski in der 51. Minute verletzungsbedingt gegen Kevin Kuranyi ausgetauscht werden musste, das Heft weiter in der Hand und hatte bei einem Freistoß von Sebastian Deisler in der 56. Minute die nächste Tormöglichkeit. Der Mittelfeldakteur des FC Bayern München scheiterte jedoch aus 18 Metern Torentfernung am glänzend reagierenden Leilei Li im chinesischen Gehäuse. Im weiteren Verlauf spielte sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld ab. Gefährlich wurde es lediglich noch einmal in der 76. Minute, als der eingewechselte Dong Fangzhou einen Kopfball an das Außennetz des DFB-Tores lenkte.
Bundestrainer Jürgen Klinsmann hatte im letzten Heimspiel des Jahres kurzfristig improvisieren müssen. Wegen den Nachwirkungen einer Grippe musste der Bremer Torjäger Miroslav Klose, der bereits am vergangenen Samstag in der Türkei gefehlt hatte, auf seine Teilnahme verzichten. Für Klose, der eigentlich gegen die Mannschaft aus dem Reich der Mitte von Beginn an spielen sollte und damit zu seinem 50. Länderspiel-Einsatz gekommen wäre, rückte der Gladbacher Oliver Neuville neben dem Kölner Lukas Podolski in den deutschen Angriff. Erwartungsgemäß musste auch der Gladbacher Marcell Jansen wegen einer Wadenverletzung passen. Für ihn spielte Schweinsteiger auf der linken Seite der Viererkette.
Quelle DFB
