Werders Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Fischer kritisierte in einer von großem Beifall begleiteten Gästerede zum 50-jährigen Jubiläum des bremischen Betriebssports die mangelnde Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche des Sports.
Werders Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Fischer kritisierte in einer von großem Beifall begleiteten Gästerede zum 50-jährigen Jubiläum des bremischen Betriebssports die mangelnde Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche des Sports.
Werders Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Fischer kritisierte in einer von großem Beifall begleiteten Gästerede zum 50-jährigen Jubiläum des bremischen Betriebssports die mangelnde Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche des Sports.
Beispielhaft erwähnte er die ständige Kritik des Landessportbundes an dem von Werder Bremen mitfinanzierten Ausbau des Weser-Stadions. Fischer entgegnete: "Nur durch die Beteiligung des SV Werder ist es möglich, Bremens gute Stube des Sports auch für andere überregionale Sportveranstaltungen attraktiv zu gestalten." Auch lehnte Klaus-Dieter Fischer die Forderung vieler regionaler Fußballverbände ab, die Bundesligavereine nur auf die Förderung leistungsstarker Jugendlicher zu beschränken. "Soziale Aufgabe, Vorbildcharakter und Einheit des Fußballs gehen dadurch verloren", befürchtet der Werderaner.
Klaus-Dieter Fischer erwähnte insbesondere das mangelnde sportliche Engagement der heranwachsenden Jugendlichen. Er schlug vor, in Zusammenarbeit der Verbände und unter Einfluss des "nichtvorhandenen" Berufsschulsports Sportprogramme für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe zu entwickeln. "Außerdem könne der Sport nur dann die größte Bürgerbewegung sein, wenn es gegenüber der Politik gelingt, das immer wichtiger werdende Ehrenamt dadurch zu stärken, dass Wege gefunden werden, die geleisteten Tätigkeiten als gespendete Arbeit steuerlich absetzbar zu machen", so Fischer in seiner Rede.