Schaaf bastelt an Alternativ-Verteidigung

WERDER Fußballschule
Dienstag, 06.08.2002 / 12:05 Uhr

Mit dem Ausfall von Frank Baumann werden für Cheftrainer Thomas Schaaf vor dem Bundesligaspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld die Sorgen immer größer.

Mit dem Ausfall von Frank Baumann werden für Cheftrainer Thomas Schaaf vor dem Bundesligaspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld die Sorgen immer größer. "Es fällt praktisch die komplette Innenverteidigung aus", stellte Schaaf fest und verwies damit auf die Gelb-Rot-Sperre für Mladen Krstajic. In diesem Zusammenhang kritisierte Schaaf die Praxis, Spielsperren aus der Vorsaison in die neue Spielzeit zu übernehmen. Der Cheftrainer sagte: "Eine Sperre über so einen langen Zeitraum beizubehalten, dafür spricht keine Logik. Da muss sich die DFL mal Gedanken machen."

 

Unterdessen denkt der Trainer über Alternativen in seiner Hintermannschaft nach. "Mike Barten ist nach einer Verletzung gestern wieder ins Training eingestiegen. Da müssen wir sehen, wie weit er ist." Gleichzeitig hat Schaaf Regionalliga-Verteidiger Björn Schierenbeck zum Training bei den Profis beordert. "Ich will einfach mal überprüfen, wo er steht, mir weitere Optionen offen halten. Er ist ein Mann, der über eine gewisse Erfahrung verfügt und der sich schnell in unser System eingliedern könnte. Ob er am Sonntag eine Alternative ist, lässt sich noch nicht sagen."

 

Auch ohne Schierenbeck bastelt Schaaf bereits gedanklich an verschiedenen Defensivaufstellungen. Verraten wollte er nur soviel: "Man könnte auch defensive Formationen bilden, in denen Skripnik, Stalteri, Ernst oder Magnin eingebaut werden. Aber es ist noch alles offen. Das Spiel ist erst am Sonntag. Wir haben noch ein paar Tage Zeit."

 

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