Ausgelassene Stimmung nach Bayern-Los

WERDER Fußballschule
Montag, 15.07.2002 / 10:57 Uhr

So fröhlich sind die Amateure des SV Werder Bremen wohl noch nie zum morgendlichen Lauftraining gekommen. Am Tag nach der Auslosung der ersten DFB-Pokal-Runde lachten und flachsten die Nachwuchskicker um Mannschaftskapitän Björn Schierenbeck. Von Angst vor dem großen FC Bayern ist nichts zu spüren. Im Gegenteil: Jugendlicher Übermut herrscht vor. Nachwuchsstürmer Ahmet Kuru strahlte: "Wir haben eine sehr gute Chance zu gewinnen. Wir werden Oliver Kahn bezwingen." Das Gelächter der Mannschaftskollegen zeigte, dass sie diese Prognose zumindest als sehr mutig einschätzen. Vorfreude auf die Stars des FC Bayern gibt es jedoch bei allen: Offensivspieler Marco Stier, der auch noch in der A-Jugend eingesetzt werden kann, sagte: "Ein Duell mit Jeremies, das hätte schon etwas. Das Spiel ist ein Traum, wir müssen alle 150 Prozent geben."

So fröhlich sind die Amateure des SV Werder Bremen wohl noch nie zum morgendlichen Lauftraining gekommen. Am Tag nach der Auslosung der ersten DFB-Pokal-Runde lachten und flachsten die Nachwuchskicker um Mannschaftskapitän Björn Schierenbeck. Von Angst vor dem großen FC Bayern ist nichts zu spüren. Im Gegenteil: Jugendlicher Übermut herrscht vor. Nachwuchsstürmer Ahmet Kuru strahlte: "Wir haben eine sehr gute Chance zu gewinnen. Wir werden Oliver Kahn bezwingen." Das Gelächter der Mannschaftskollegen zeigte, dass sie diese Prognose zumindest als sehr mutig einschätzen. Vorfreude auf die Stars des FC Bayern gibt es jedoch bei allen: Offensivspieler Marco Stier, der auch noch in der A-Jugend eingesetzt werden kann, sagte: "Ein Duell mit Jeremies, das hätte schon etwas. Das Spiel ist ein Traum, wir müssen alle 150 Prozent geben."

 

Auf Oliver Kahn freut sich auch Torhüter Alexander Walke: "Natürlich ist das etwas Besonderes, wenn der Nationaltorhüter im anderen Tor steht. Ich freue mich aber vor allem auf die Spieler, die mir vielleicht direkt begegnen, wie Elber und Ballack."

 

Der ruhende Pol in der beschwingten Trainingsrunde am Montagmorgen war Kapitän Björn Schierenbeck. Das DFB-Pokal-Los war für ihn zwar ein verspätetes Geburtstagsgeschenk, am vergangenen Freitag wurde er 28 Jahre alt, dennoch blieb der Abwehrspezialist relativ gelassen. "Ich habe die Auslosung überhaupt nicht verfolgt. Durch die anschließende Flut von Telefonanrufen konnte ich die Ansetzung jedoch nicht ignorieren."

 

Trainer Thomas Wolter: "Nach 17 Uhr will ich nichts mehr über die Bayern hören."

 

Schierenbeck hat seinen meist jüngeren Mannschaftskollegen schon Bundesligaerfahrung gegen den FC Bayern voraus. Am 25. Spieltag der Saison 1996/1997 (28.03.1997) spielte "Schiere" über 90 Minuten im ausverkauften Münchner Olympiastadion gegen die Bayern. Die damalige 0:1-Niederlage konnte er jedoch nicht verhindern.

 

Der 28-Jährige wäre für Trainer Thomas Wolter daher die beste Unterstützung beim Bremsen der Euphorie. Schierenbeck selbst sagt: "Ich denke, dass man es nicht verhindern kann, dass über diese Situation eins bis zwei Tage gesprochen wird. Dann müssen wir uns aber wieder voll auf den Regionalliga-Auftakt konzentrieren." Trainer Thomas Wolter will die Konzentration noch früher auf das Wesentliche lenken: "Bis Montag, 17 Uhr, ist Vorfreude erlaubt. Danach will ich im Team kein Wort mehr zu den Bayern hören, bis sie auf dem Spielplan stehen."

 

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