Lisztes: Der Ball muss mehr laufen, nicht wir

WERDER Fußballschule
Donnerstag, 11.07.2002 / 00:02 Uhr

Zufrieden konnte Cheftrainer Thomas Schaaf natürlich nicht mit seiner Mannschaft sein, doch der Coach wusste das Ergebnis zu relativieren. Seine Enttäuschung hielt sich in Grenzen: "Ich nehme aus diesem Spiel mit, dass noch einiges zu tun ist. Wir können sicher besser spielen.

Zufrieden konnte Cheftrainer Thomas Schaaf natürlich nicht mit seiner Mannschaft sein, doch der Coach wusste das Ergebnis zu relativieren. Seine Enttäuschung hielt sich in Grenzen: "Ich nehme aus diesem Spiel mit, dass noch einiges zu tun ist. Wir können sicher besser spielen. Wir hatten eins, zwei gute Aktionen im Spiel nach vorn. Mehr kann man in dieser Phase der Vorbereitung auch nicht erwarten." Licht und Schatten im Spiel seiner Mannschaft beschrieb der Trainer detailliert so: "Positiv kann man sagen, dass wir in den Phasen, in denen wir aggressiv gespielt haben und eng an den Gegenspielern waren, auch sofort Wirkung erzielt haben und uns den Ball erkämpfen konnten. Negativ waren sicher die vielen Fehlpässe."

 

Hin und her gerissen bei der Einschätzung der gesehenen Leistung zeigte sich nach dem Schlusspfiff Sportdirektor Klaus Allofs. Zwar sagte er zunächst: "Ich bin nicht so sehr zufrieden mit der Leistung. Ich hatte gehofft, dass wir schon weiter sind." Wenige Minuten später schränkte er aber ein: "Aber es ist auch eine Phase, in der man auch nicht genau weiß, was man sich wünschen soll. Spielt die Mannschaft gut, vermutet man sofort eine gefährliche Frühform. Spielt sie schlecht, ist man auch nicht zufrieden."

 

Die positiven Ansätze der Partie wollte Werder-Profi Razundara Tjikuzu sich nicht absprechen lassen. Nach dem Spiel verteidigte er seine Mannschaftskollegen gegen vorschnelle Kritik: "Ich habe uns gar nicht so negativ gesehen. Das war eine ganz unglückliche Niederlage. Alle haben sich bemüht. Natürlich klappt noch nicht alles. Wir sind gerade erst dabei zu lernen, miteinander Fußball zu spielen." Tjikuzu freut sich jetzt auf die kommenden Wochen mit der heißen Phase der Saisonvorbereitung: "Ich sehe, dass hier ein gutes Team wachsen kann. Ich hoffe, dass wir die meisten Dinge in den fünf Wochen vor Bundesligastart so formen können, wie wir uns das vorstellen."

 

Einen detaillierten Verbesserungsvorschlag brachte schließlich Krisztian Lisztes zur Sprache: "Wir müssen in den nächsten Spielen Wert darauf legen, nicht so viel mit dem Ball zu rennen. Der Ball selbst muss mehr laufen. Auch sonst fehlen noch einige Feinheiten. Es ist aber natürlich, dass wir noch nicht in Topform sind." Zu seinem Fehler im Mittelfeld vor dem 0:1 sagte der Ungar: "Mein Ballverlust vor dem ersten Gegentor passierte durch ein klares Foul an mir, aber der Schiedsrichter hat es leider anders gesehen."

 

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