Nach dem diagnostizierten Kreuzbandriss im rechten Knie wartet Werder-Profi Manuel Friedrich jetzt auf die bevorstehende Operation. Gedanken über die Unglückssituation macht sich der 22-Jährige nicht mehr: "Nach drei Tagen habe ich das jetzt verdrängt. Mir geht es soweit ganz gut. Ich werde mich jetzt so schnell wie möglich operieren lassen."
Der Eingriff an Friedrichs Knie wird bei Kniespezialist Dr. Eichhorn in Straubing durchgeführt. Der Experte wurde dem Ex-Mainzer von allen empfohlen. "Ich habe die vergangenen Tage genutzt, um mich zu informieren. Dabei waren sich alle Mediziner, deren Rat ich eingeholt habe, einig, dass Straubing zu den besten Adressen gehört. Das schafft bei mir natürlich ein großes Vertrauen."
Auch Werder-Mannschaftsarzt Dr. Dimanski vom "Sporthep Werder" empfahl den Operateur. "Die Technik, die bei Manuel angewandt wird, beherrscht Dr. Eichhorn optimal. Straubing ist deutschlandweit und darüber hinaus dafür bekannt." Vor allem die Erfahrung der Kollegen schätzt Dr. Dimanski sehr: "Gerade für Eingriffe am Knie ist es wichtig, dass man hohe Operationszahlen vorweisen kann, um damit richtig umzugehen. Und in Straubing werden seit Jahren auch Leistungssportler operiert."
Die Rehabilitation nach dem medizinischen Eingriff wird Friedrich in Bremen durchführen. An der Weser will er sich nach der ersten schweren Verletzung seiner Karriere zunächst wieder an die alte Leistungsstärke herankämpfen. Helfen wird ihm dabei auch der Einzug in die neue Wohnung: "Am 1. August werde ich aus dem Hotel ausziehen. Dann werde ich gemeinsam mit meiner Freundin eine Doppelhaushälfte in der Nähe von Bremen beziehen."