Mit Erleichterung wurde beim SV Werder Bremen das Verhandlungsergebnis in Sachen TV-Rechte aufgenommen. "Endlich wissen wir, woran wir sind", meinte Vorstandsmitglied Klaus Allofs. "Damit gibt es nun Planungssicherheit." Die Einnahmen verringern sich gegenüber dem zuvor ausgehandelten Vertrag um etwa 20 Prozent. Klaus Allofs: " Wir müssen uns einschränken, aber damit hatten wir gerechnet und in unserer Transferpolitik schon reagiert. Durch intelligentes Wirtschaften können wir die neue Situation meistern."
Werder-Vorstand Manfred Müller fügt an: "Der von einigen prognostizierte Erdrutsch ist nicht eingetreten. Wir haben immer gesagt, die Bundesliga ist ein kostbares Gut. Die Tatsache, dass es jetzt zwei Bieter für die Rechte gab, beweist das. Wir wünschen unserem neuen ‚alten‘ Partner, dass er dieses Mal die Rechte refinanzieren kann." Ein Vorteil der neuen Vereinbarung ist auch die nunmehr wieder zeitnahere Übertragung des Bundesliga-Spieltags in Sat1. Klaus Allofs: "Die neue Anfangszeit von 18.15 Uhr befriedigt die Erwartungen der Fans. Das ist uns wichtig."