Gerade noch hatte Thomas Wolter die A-Junioren des SV Werder Bremen ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft geführt. Nun stand der Ex-Profi erstmals als verantwortlicher Trainer der Regionalliga-Amateure auf dem Platz. Zum Trainingsauftakt gab es zunächst einen lockeren Aufgalopp: "Man beschnuppert sich am Anfang natürlich ein bisschen", erklärte Wolter. "Ich habe zudem mein gesamtes Trainerteam vorgestellt und einige Dinge besprochen, die von Anfang an geklärt sein müssen." Anschließend standen eine lockere Laufeinheit und ein kurzes Trainingspiel auf dem Programm. "So richtig in die Vollen geht es in den nächsten Tagen", kündigte der neue Coach an. "Dann steht in der ersten Woche die Schaffung der Grundlagenkondition an. Wir werden also viel Laufen, später Kraft und Schnelligkeit trainieren, wollen aber auch möglichst schnell zur Mannschaftstaktik übergehen."
Dabei steht Wolter ein zum großen Teil eingespielter Kader zur Verfügung, der gegenüber der Vorsaison verkleinert wurde, aber immer noch groß genug ist, so Wolter, um "eine schlagkräftige Mannschaft zu bilden". Dementsprechend klar ist auch das Saisonziel abgesteckt. Nach dem 10. Platz der vergangenen Spielzeit, will der Coach nun "diesen Rang möglichst verbessern" und gibt weitere Ziele aus: "Dazu streben wir den Gewinn des Roland-Pokals an und wollen im DFB-Pokal so weit wie möglich kommen."
Verzichten musste Wolter am ersten Trainingstag auf die verletzten Christian Schulz und Erhan Aydin. Zudem befinden sich die ehemaligen A-Junioren Julian Stroppel, Marius Flatken und Nelson Haedo-Valdez nach den Spielen um die Deutsche Meisterschaft derzeit im Urlaub. "Bei allen anderen hat man aber gespürt, dass sie nach ihrem Urlaub heiß auf den Ball sind", stellte Wolter zufrieden fest.