Der SV Werder Bremen verfügt über den professionellsten Internet-Auftritt unter den deutschen Sportanbietern. Dies ergab eine Studie des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Göttingen unter der Leitung von Diplom-Sozialwirt Patrick Stumm, die am Mittwoch vorgestellt wurde. "Wir sind stolz auf diese Auszeichnung", sagte Werders Mediendirektor Tino Polster. "Und wir wollen noch besser werden. Noch aktueller, noch näher dran sein an den Fans."
Die Homepages von 130 Sportunternehmen und Sportvereinen waren in den vergangenen Monaten untersucht worden. Im Blickpunkt standen sowohl die Internet-Auftritte der Bundesligen im Fußball, Handball, Eishockey und Basketball, als auch verschiedener Sportartikelhersteller und Sportmedien. "werder-online.de" belegte im Endergebnis den ersten Platz. Bei einem angenommenen Professionalitäts-Index von 100 erreichte die Werder-Homepage 87 Prozent und lag damit vor den Seiten der Bundesliga-Konkurrenten Hertha BSC Berlin (84 Prozent) und Borussia Dortmund (83 Prozent).
Patrick Stumm zu den Stärken der Werder-Homepage: "Als professionell ist vor allem die Kommunikation mit den Fans zu bezeichnen. Hier wird den Usern mit Chats, Foren, Mailinglisten und vielem mehr die komplette Bandbreite der Kommunikationsmöglichkeiten geboten. Die Nähe zu den Fans ist vorbildlich", stellte der Diplom-Sozialwirt heraus. Bei den sogenannten Interaktionen erreichte der SV Werder einen Wert von 93 Prozent und lag weit vor den Mitbewerbern. "Zudem zeichnet sich Werders Internet-Auftritt dadurch aus, dass alle User-Gruppen angesprochen werden", erklärte Stumm, "Das Angebot richtet sich nicht nur an den jungen männlichen Internet-Nutzer sondern an alle Bevölkerungsgruppen. Alle Fans werden hier ernst genommen."
Doch auch der gesamte Inhalt hob sich positiv von der Konkurrenz ab: "Er ist sehr vielseitig und abwechslungsreich, verschiedene Themen werden behandelt", lobte Stumm.
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie "Der professionelle Internet-Auftritt im Sport" sind ab Donnerstag, 16.5.2002, unter "www.sportinternet.info" nachzulesen.