Zwischen dem SV Werder Bremen, seinem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Franz Böhmert und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist es zu einer Annäherung in der Diskussion um die Nicht-Berücksichtigung des Weser-Stadions als Austragungsort für die Weltmeisterschaft 2006 gekommen. Dr. Franz Böhmert, Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Fischer, sowie DFB-Vizepräsident Engelbert Nelle und der Präsident des Bremer Fußball-Verbandes Dieter Jerzewski trafen sich am Dienstag in Bremen zu einem klärenden Gespräch. In einer ersten Reaktion hatte Dr. Franz Böhmert vor einigen Wochen aus Enttäuschung über die Nicht-Berücksichtigung laut über die Niederlegung seiner DFB-Ämter nachgedacht, sich dann jedoch im Sinne des SV Werder Bremen entschieden, die Ämter weiterzuführen. Dr. Franz Böhmert ist noch immer tief enttäuscht über die Entscheidung des DFB und des Organisations-Komitees, da er weder sein Engagement beim DFB noch die Leistung des SV Werder Bremen gewürdigt sah.
Nelle sicherte nun ein baldiges Gespräch zwischen Vetretern des DFB-Präsidiums und des Vorstandes des SV Werder Bremen zu. Klaus-Dieter Fischer: "Wir werden in diesem Gespräch unseren Vorschlag bezüglich der ‚Förderung des Fußballs in der Region Bremen und Nordwest-Niedersachsen‘ erörtern. Für uns wäre die Unterstützung dieses Vorschlags ein wichtiges Zeichen, dass der DFB den SV Werder Bremen weiterhin als bedeutsamen Partner für die zukünftige Entwicklung des Fußballs ansieht."