Er war der Werder-Profi mit der spektakulärsten Beförderung in dieser Woche. Torhüter Pascal Borel wird den verletzten Schlussmann Jakub Wierzchowski auf der Werder-Bank im Dortmunder Westfalenstadion vertreten. Und das ausgerechnet zum großen Showdown gegen den Titelanwärter. Für den Keeper, der zuletzt vor 300 Zuschauern auf Platz 11 gegen Erzgebirge Aue zum Einsatz kam, ein Glücksfall: "Natürlich freue ich mich darauf. Das ist klar. Ich hatte mir schon Karten als Zuschauer besorgt. Aber jetzt nehme ich natürlich lieber den Platz auf der Bank ein." Als Vorgeschmack auf die kommende Saison, in der der Stammtorhüter der Amateurmannschaft um die Nachfolge von Frank Rost kämpfen will, sieht er den Einsatz jedoch nicht: "Ich schaue mir das jetzt mal an. Was dann nächste Saison passiert, werden wir sehen." Vor einem Einsatz würde sich Borel auch im ausverkauften Westfalenstadion nicht scheuen. "Ich durfte zwar bis jetzt fast nur in Heimspielen auf der Bank sitzen, aber ich habe auch schon einmal die Atmosphäre beim HSV und beim Pokalspiel in Uerdingen erleben dürfen."