Werder-Profi Torsten Frings steht bei der Begegnung in Dortmund am Samstag besonders im Blickpunkt: Der Nationalspieler hat bereits angekündigt, spätestens ab 2003 bei den Schwarz-Gelben spielen zu wollen. Werders Sportdirektor Klaus Allofs glaubt nicht, dass sich die Diskussion um "Lutschers" Zukunft negativ auf seine Leistung auswirken wird. "Er kann sehr gut mit dem Druck umgehen. Schließlich gibt es diese Diskussion seit mehreren Wochen, und Torsten hat zuletzt immer stärker gespielt. Auch den eventuell zukünftigen Kollegen will er doch zeigen, dass er in jeder Situation auf dem Platz alles gibt." Für Thomas Schaaf ist das Spiel in Dortmund kein Grund für intensivere Einzelgespräche: "Wir reden natürlich ständig miteinander. Aber dabei geht es nur ums Sportliche und die Frage, wie wir gegen die Borussia gewinnen können. Torstens Situation ist kein Thema." Klaus Allofs indes erinnerte an die Begegnungen gegen den FC Schalke 04: "Frank Rost hat gegen seinen zukünftigen Verein eindrucksvoll bewiesen, dass für ihn in dieser Saison nur der SV Werder zählt. Er hat in diesen Partien besonders stark und konzenztriert gespielt und war richtig versessen darauf, gerade gegen Schalke zu gewinnen." Dass dies auch am Samstag bei Torsten Frings der Fall sein wird, da hat Allofs "keine Bedenken". Die Gespräche über einen möglichen Wechsel Frings‘ nach Dortmund waren im Übrigen in dieser Woche ausgesetzt worden. Allofs: "Wir werden auch am Rande des Spiels am Samstag nicht über dieses Thema verhandeln."