Nach der Niederlage des 1. FC Kaiserslautern beim Abstiegskandidaten SC Freiburg wird der SV Werder Bremen wieder auf Platz sechs geführt. Am Saisonende würde das die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb bedeuten. Die Werder-Profis haben das Spiel der Roten Teufel genau verfolgt. Abwehrchef Frank Verlaat: "Natürlich hat mich das gefreut. Wir spielen schon seit einigen Wochen so, dass wir durch einen Fehler von Lautern wieder dran sein können. Gestern hat es endlich geklappt, jetzt müssen wir das ausnutzen." Die Chancen dafür stehen seiner Meinung nach nicht schlecht. Der Holländer sieht die Grün-Weißen wieder in einem ähnlichen Zustand wie im Herbst: "Wir haben aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt und wieder gegen die Großen. Jetzt müssen wir da weitermachen. Jetzt sind wir auf dem Platz, wo wir hinwollen, und den müssen wir verteidigen." Vor allem für den nächsten Spieltag gegen St. Pauli fordert Verlaat: "Wir müssen uns zu 100 % konzentrieren, wir müssen das Heimspiel gewinnen." Genauso äußert sich auch Torhüter Frank Rost, der vor Unterschätzung des Gegners warnt: "Wer sich gegen St. Pauli nicht genauso reinkniet wie in Leverkusen, hat auf dem Platz nichts zu suchen. Sollten wir das umsetzen können, dann bin ich auch zuversichtlich, dass wir den internationalen Platz erreichen können." Defensivkollege Victor Skripnik erwartet die Entscheidung um Platz sechs jedoch erst am letzten Spieltag: "Ich gehe davon aus, dass sich Lautern und Werder am Samstag keine Blöße geben werden. Alles wird sich am letzten Spieltag entscheiden. Ich tippe darauf, dass wir uns mit einem Unentschieden in Dortmund qualifizieren werden. Lautern wird in Stuttgart verlieren."