Er sorgte für den Knalleffekt im Duell mit Bayer Leverkusen. Schon nach fünf Minuten bescherte Krisztian Lisztes mit einem Traumtor aus 30 Metern den Werderanern einen tollen Einstand. Nach dem Abpfiff verriet der Ungar, dass der Treffer kein Zufallsprodukt war: "Ich hatte schon beim Anpfiff beobachtet, dass Butt weit vor dem Tor stand, schon dabei kam mir der Gedanke, es im Spiel mit einem Fernschuss zu probieren." Dass sich die Möglichkeit schon fünf Minuten später bieten würde, konnte der Nationalspieler nicht wissen. "Ich hatte den Ball, aber keine Anspielstation, da habe ich den direkten Weg gewählt und selbst geschossen." Beflügelt vom frühen Erfolgserlebnis probierte es Lisztes nur ein paar Minuten später noch einmal. Doch Butt konnte den Ball abwehren. Nicht unter Kontrolle brachten die Leverkusener jedoch den Ungarn selbst, der bis zu seiner Auswechslung zu den stärksten Werderanern gehörte.