In einer ersten Reaktion auf die Ernennung der WM-Austragungsorte am Montagnachmittag hat sich der Vorstand des SV Werder Bremen tief enttäuscht über die Nichtberücksichtigung Bremens gezeigt und gab dazu folgende Stellungnahme ab:
"Wir können die Entscheidung nicht nachvollziehen. Bremen und das Weser-Stadion erfüllen alle Anforderungen. Unsere Enttäuschung ist riesengroß. Das Weser-Stadion wurde der FIFA präsentiert, als es seinerzeit darum ging, die WM nach Deutschland zu holen. Der damalige DFB-Präsident Egidius Braun hat uns anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums sein Wort gegeben, dass Bremen als WM-Spielort berücksichtigt wird. Werder Bremen hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten Deutschland sportlich auf internationaler Ebene hervorragend vertreten. Der Verein belegt Platz drei der ewigen Bundesliga-Tabelle. Wir waren die ersten die mit einer Logenkonzeption eine neue Stadiongeneration in Deutschland eingeläutet haben.
Viele Standorte haben diese Konzeption dann übernommen. Insofern haben wir auch eine Entwicklung vorangetrieben, die die WM nach Deutschland gebracht hat. All das spricht für Bremen. Aber stattdessen wird der Standort zum dritten Mal nach 1974 und 1988 von so einem Großereignis ferngehalten.




