Die Vorstandsmitglieder des SV Werder Bremen sind am Abend aus Frankfurt zurückgekehrt. Jürgen L. Born, Manfred Müller und Klaus Allofs hatten an einer außerordentlichen Sitzung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) teilgenommen.
Die Vorstandsmitglieder des SV Werder Bremen sind am Abend aus Frankfurt zurückgekehrt. Jürgen L. Born, Manfred Müller und Klaus Allofs hatten an einer außerordentlichen Sitzung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) teilgenommen.
Die Vorstandsmitglieder des SV Werder Bremen sind am Abend aus Frankfurt zurückgekehrt. Jürgen L. Born, Manfred Müller und Klaus Allofs hatten an einer außerordentlichen Sitzung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) teilgenommen.
Sportdirektor Klaus Allofs resümierte nach seiner Ankunft in Bremen: "Es war eine Informationsveranstaltung, in der alle Vereine nach dem Insolvenzantrag von Kirch-Media auf den gleichen Wissensstand gebracht werden sollten." Dabei wurden allen Vereinsvertretern offenbar positive Anzeichen signalisiert, dass die TV-Gelder in der kommenden Saison wie vereinbart bezahlt werden. Vorstandsmitglied Manfred Müller bestätigte: "Uns wurde versichert, dass die fällige Rate im Mai in voller Höhe bezahlt wird. Über die Zahlungen in der kommenden Spielzeit kann noch nichts Genaues gesagt werden, aber es gibt Signale, dass auch diese Raten von Kirch-Media geleistet werden." Darüber hinaus kündigte die DFL an, ab sofort parallel Gespräche mit anderen Rechteverwertern zu führen. Werders Vorstandsvorsitzender Jürgen L. Born sieht jedoch keinen Grund die bisherige Werder-Strategie zu ändern: "Die Ergebnisse der heutigen Sitzung sind kein Grund, blauäugig in die Zukunft zu sehen." Sportdirektor Klaus Allofs zu Konsequenzen für die Vorbereitung auf die neue Saison: "Wir werden uns nicht auf die heute erhaltenen positiven Signale verlassen. In der Personalplanung müssen wir uns sicher vorsichtig Verhalten und große Dinge erst einmal hinten anstellen."
Die Unsicherheit soll schon Mitte Mai aus der Welt geschafft werden. Allofs hofft: "Bis dahin werden wir nähere Einzelheiten wissen. Fakt ist aber: Über neue Angebote für die Übertragungsrechte machen wir uns keine Sorgen. Die Fußball-Bundesliga ist und bleibt ein starke Marke, die bei den Fernsehsendern auf großes Interesse stößt."