Razundara Tjikuzu trainierte am Montagnachmittag bei den Amateuren des SV Werder Bremen mit. Der Namibier trägt damit die Konsequenzen seiner erneuten Verspätung beim gestrigen Training der Profis. Cheftrainer Thomas Schaaf äußerte sich am Nachmittag zum Auftreten seines Mittelfeldspielers: "Wir werden das Verhalten von Razundara Tjikuzu noch genauer beobachten. Wir müssen versuchen, ihn wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Ihm bleiben allerdings nicht mehr viele Möglichkeiten uns zu überzeugen." Für den 22-Jährigen bedeutet die Versetzung in den Kader der Amateurmannschaft sowohl einen finanziellen als auch sportlichen Rückschritt. Der 39-fache namibische Nationalspieler zeigte sich im Gespräch mit Sportdirektor Klaus Allofs und Cheftrainer Thomas Schaaf einsichtig und sagte hinterher: "Ich habe einen riesen Bock geschossen. Damit habe ich besonders Thomas Schaaf, dem ich so viel zu verdanken habe, schwer enttäuscht. Ich werde alles daran setzen, damit so etwas nie wieder passiert." Mit Amateur-Trainer Wolf Werner wurde vereinbart, dass Razundara Tjikuzu schon beim nächsten Amateurspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag, 24.03.2002, eingesetzt werden kann.