Nach den erneuten Spekulationen über einen vorzeitigen Wechsel von Torsten Frings hat sich die sportliche Leitung des SV Werder Bremen noch einmal in aller Deutlichkeit geäußert. Sportdirektor Klaus Allofs stellte unmissverständlich klar: "Wir werden ihn nicht aus dem Vertrag lassen. Sicher ist es keine angenehme Situation für uns, einen Spieler wie Torsten Frings vielleicht ohne Ablöse ziehen zu lassen. Aber in dem Fall lassen wir die finanzielle Situation außer Acht und konzentrieren uns auf die sportlichen Möglichkeiten." Den Vorwurf der Fahrlässigkeit, bei einem Nationalspieler eine Ablöse nicht in Betracht zu ziehen, wies Allofs von sich: "Ich sehe darin überhaupt keine Fahrlässigkeit. Mit Torsten ist es leichter nächstes Jahr in den UEFA-Cup zu kommen. Dann werden wir auf diesem Wege höhere Einnahmen erzielen." Cheftrainer Thomas Schaaf steht voll und ganz hinter dieser Entscheidung: "Wir haben Torsten in einem Gespräch zwei Sachen deutlich gemacht. Erstens denken wir nicht an einen vorzeitigen Verkauf und zweitens möchten wir am liebsten mit ihm über das Jahr 2003 weiterarbeiten." Schaaf beschreibt die Reaktion seines Mittelfeldspielers so: "Er hat Verständnis für unseren Standpunkt gezeigt und deutlich gemacht, dass er mit der Erfüllung seines Vertrages überhaupt kein Problem hat."