Florian Kohfeldt: „Unser hohes Pressing am Anfang hat RB so glaube ich nicht erwartet. Danach gab es noch Überzahlsituationen für uns, bis zum Elfmeter hatte RB kaum Torchancen. Dann haben wir den Raum vor der Kette ein bisschen aufgegeben, wodurch das 0:2 fällt. Das haben wir nicht gut verteidigt und RB hat es stark gemacht. Im Anschluss konnten wir uns leider keine klaren Torchancen mehr erspielen. Gemessen an den Möglichkeiten, haben wir aber ein sehr mutiges und engagiertes Spiel gezeigt. Am Ende hat es nicht gereicht, weil RB uns nichts angeboten hat.“
Romano Schmid: „Wir standen bis zum Elfmeter ganz gut. Hatten die ein oder andere Möglichkeit zu kontern, waren dann aber zu hektisch. Der Elfmeter hat uns dann aus dem Spiel gebracht und wir sind in der ersten Halbzeit nicht mehr richtig reingekommen. Im Endeffekt waren wir vorne zu harmlos und hatten kaum Torchancen. Ich bin froh, dass es geklappt hat mit dem Startelfdebüt, aber zufrieden bin ich nicht.“
Ludwig Augustinsson: „Unser Plan für die zweite Hälfte war, mutig zu spielen. Wir wollten mehr Chancen kreieren, hatten am Ende aber nicht viele. In den ersten 25 Minuten haben wir gut gespielt, aber dann kam der Elfmeter und es wurde schwierig für uns. Leipzig hat gut gespielt, aber wir haben gekämpft. Am Dienstag haben wir eine neue Chance.“
Leonardo Bittencourt: „Wir haben Leipzig zu sehr in die Karten gespielt. Eine so formstarke Mannschaft nutzt das. Wenn wir das 0:0 hätten halten können, wären ihre Beine in der zweiten Halbzeit vielleicht müde geworden. Aber so kriegen sie den Spielverlauf auf ihre Seite. Es ist uns nicht gelungen, Druck zu machen - das war zu wenig.“
Ömer Toprak: „Wir haben eigentlich gut angefangen und waren im Spiel. Wir haben versucht uns Chancen zu erspielen, aber aufgrund des Elfmeters und des Ballbesitzes von Leipzig wurde es immer schwieriger. Nach dem 0:2 ist es natürlich hart, gegen so eine Mannschaft zurückzukommen.