In der Hauptstadt zeigten die Grün-Weißen über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Partie und bestachen durch Passgenauigkeit, Schnelligkeit und Zielstrebigkeit. Votava lobte die gesamte Mannschaft für den Auftritt. „Wir haben richtig guten Fußball gespielt ohne die Aussetzer, die wir in dieser Saison schon das eine oder andere Mal gezeigt haben. Das hat mir viel Spaß gemacht.“ Zufrieden war der ehemalige Werder-Profi auch mit dem „zweiten Anzug“. „Alle Spieler, die eingewechselt wurden haben richtig Dampf gemacht, jeder wollte sich zeigen. Darauf können wir aufbauen.“ Ein Extra-Lob staubte die Offensiv-Abteilung ab. „Das ist ein richtiges Glück für einen Trainer, wenn er so ein starkes Trio wie Granskov-Hansen, Neumann und Jankowski für zwei Positionen im Sturm hat. So können wir regelmäßig wechseln, ohne einen Qualitätsverlust zu beklagen.“
Besonders hob sich natürlich der junge Däne im Werder-Team hervor. Votava über Granskov-Hansen: „Wie er seine Tore heute gemacht hat, verdient schon Respekt. Er spielt seine Schnelligkeit aus, geht aber auch dahin, wo es wehtut und hat sich heute selbst belohnt.“
Tennis Borussia Berlin: Apelyushynsky (46. Deimling), Milanovic, Konal, Kalkan, Topitz (48. Dilber), Tektik (71. Aslan), Seelisch, Yilmaz, Akgün, Aydin, Scheinig
Werder Bremen: Fickentscher, Kruse (76. Erdem), Steidten, Lohmeier, Dreyer, Perthel, Kempe (69. Schedlinski), Granskov-Hansen (55. Neumann), K. Schindler, Jankowski, Diekmeier (63. Schiller)
Tore: 0:1 Granskov-Hansen (12.), 0:2 Granskov-Hansen (19.), 0:3 Granskov-Hansen (38.), 0:4 Granskov-Hansen (46.), 0:5 Jankowski (62.), 0:6 Neumann (66.), 0:7 Schiller (78./FE), 0:8 Lohmeier (81.)
Schiedsrichter: Hofmann (Dachwig)
Gelbe Karten: Toputz, Aslan – Dreyer
Zuschauer: 154