Klaus-Dieter Fischer, Geschäftsführer der Werder Bremen GmbH & Co KG aA und Präsident des SV "Werder" von 1899 e.V., sowie Diplom-Psychologe Uwe Harttgen haben am Montagabend...
Klaus-Dieter Fischer, Geschäftsführer der Werder Bremen GmbH & Co KG aA und Präsident des SV "Werder" von 1899 e.V., sowie Diplom-Psychologe Uwe Harttgen haben am Montagabend...
Klaus-Dieter Fischer, Geschäftsführer der Werder Bremen GmbH & Co KG aA und Präsident des SV "Werder" von 1899 e.V., sowie Diplom-Psychologe Uwe Harttgen haben am Montagabend auf einer Trainerfortbildung rund 80 Trainer des Leistungszentrums und der Fußball-Amateurabteilung dazu verpflichtet, sich an den von der FIFA aufgestellten Ethikkodex zu halten und in seinem Sinne zu handeln. Der Kodex, der vom FIFA-Exekutivkomitee unter Vorsitz von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter angenommen wurde, ruft unter anderem zum Fairplay, zum Diskriminierungsverbot (insbesondere Anti-Rassismus), zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte und zur Loyalität und Unbestechlichkeit auf.
"Die jüngsten Beispiele in den Stadien machen deutlich, wie wichtig ein faires Miteinander ist - egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion ein Mit- oder Gegenspieler ist. Werder liegt der Kampf gegen Rassismus und Gewalt besonders am Herzen. Der FIFA-Kodex soll nur ein Beitrag dazu sein. Werder Bremen hat zuvor bereits schon die panafrikanische Fußballmeisterschaft in Bremen sowie die Aktion 'Schulen gegen Rassismus' unterstützt", verdeutlicht Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer das Engagement der Grün-Weißen.
Bereits in der Saisonvorbereitung hat Werder Bremen den Spielern seiner Jugendmannschaften die Inhalte des FIFA-Ethikkodex näher gebracht und sie darauf hingewiesen, sich an diese zu halten. Des Weiteren werden die Grün-Weißen diese Thematik auch mit dem Fan-Projekt Bremen besprechen und die Inhalte des FIFA-Kodex auch mit in die Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen des Werder-Projektes "100 Schulen – 100 Vereine" einfließen lassen.
Welchen Stellenwert der Kodex besitzt, hat auch der Deutsche Fußball-Bund erkannt und ihn in der Satzung des Bundestages Anfang September fest verankert. In Paragraph 2 der Satzung heißt es nun, dass der Nationalverband "diskriminierenden und menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen tritt." Bei Zuwiderhandlungen muss Seitens der Spieler, Offiziellen und Vereine mit harten Strafen gerechnet werden.
