Der Vergleichwettbewerb begann mit einer etwas zu hoch ausgefallenen 0:4 (0:1)-Niederlage gegen Niedersachsen. In einer offenen ersten Halbzeit führte ein individueller Abwehrfehler zum Rückstand. Das Bremer Team bäumte sich noch einmal auf, doch nach dem 0:2 (42.) spielten die Bremer zu offen und mussten noch zwei Konter hinnehmen.
Einen Tag später gelang trotz zahlreicher Chancen nur ein 1:1 (0:1) gegen die Holsteiner. Den 0:1-Rückstand konnte Werder-Talent Samet Polatgil in der zweiten Hälfte ausgleichen (54.). Eine Minute vor dem Abpfiff (59.) hätte aus dem Strafraumgewühl sogar noch der Bremer Siegtreffer fallen können, doch der Ball rollte am Tor vorbei.
Trotz personeller Engpässe in der letzten Begegnung des Turniers gelang Bremen gegen Hamburg ein 3:2-Erfolg. Der Werderaner Boris Koweschnikow (8.) traf nach einem Solo zum 1:0 und die Vereinskollegen Sebastian Winkler und Gökhan Aktas verwandelten jeweils Strafstöße (44.). Hamburg glückte nur noch das umstrittene 3:2 (56.). Der Ball sprang vom linken zum rechten Innenpfosten und dem Torwart in die Arme, doch der Schiedsrichter erkannte auf Treffer. In der letzten Minute vergab Timo Ritter allein vor dem Torhüter das 4:2.
Folgende Werderaner gehörten dem BFV-Aufgebot an: Tom Schmidt, Mario Wöhrmann, Gökhan Aktas, Niklas Baumeister, Yannis Becker, Boris Koweschnikow, Samet Polatgil, Timo Ritter, Paul Schinke, Sebastian Winkler und Tim-Nils Wrieden.