Die Werder-Talente trafen im Halbfinale am Mittwochabend auf dicht gestaffelte Gastgeber und hatten einige Probleme ihr Spiel aufzuziehen. Dennoch konnten sie sich eine 2:0-Führung zur Pause erarbeiten. Mit einer entschlosseneren Vorstellung im zweiten Durchgang sorgten die Grün-Weißen dann schnell für eine Entscheidung.
Der Coach der Bremer freute sich für seine Jungs, deren Aufgabe in Bremerhaven keineswegs so leicht war, wie das Ergebnis aussagt. "Wir mussten wie so oft bei Mannschaften aus der Region gegen eine Wand spielen. Bremerhaven hatte sich vom Anpfiff an hinten rein gestellt und war nur schwer zu knacken. Dazu kam, dass wir in der ersten Halbzeit nicht zielstrebig genug spielten. In der zweiten Hälfte hat die Mannschaft es dann besser gemacht", blickte Bolder zurück.
Für das Endspiel am Sonntag fordert er trotzdem eine Leistungssteigerung. "Jedem muss klar sein, dass Sebaldsbrück deutlich stärker sein wird, als unsere letzten Pokalgegner."
Werder Bremen: Schmidt – Winckler (45. Piperkov), Enghardt, Wrieden, Köster, Schinke, Becker, Aktas, Koweschnikow (35. Klützke), Franziskus (35. Nabezadah), Polatgil
Tore: 0:1 Winckler (10.), 0:2 Polatgil (34.), 0:3 Klützke (37.), 0:4 Nabezadah (55.), 0:5 Nabezadah (60.), 0:6 Polatgil (67.), 0:7 Klützke (69.), 0:8 Becker (70.)