Um die Bodenverhältnisse sorgt sich der Bremer Coach nicht: "Die Jungs kommen auf jedem Untergrund zurecht. Das haben sie letzte Woche gegen Osnabrück bewiesen. Da war der Rasen gefroren und rutschig, dennoch haben sie die Sache gut in den Griff bekommen", erklärte Votava, für den bei schwierigen Bodenverhältnissen letztlich der Wille über den Sieger entscheidet.
Dass seine Mannschaft diesen Willen hat, zeigte sie in den beiden zurückliegenden gewonnenen Partien. Sowohl gegen Tennis Borussia Berlin als auch gegen Osnabrück präsentierte sich vor allem Werders Offensive in Hochform und erzielte jeweils fünf Treffer.
Fünf Tore schoss Bremen auch im Hinspiel gegen Rot-Weiß Erfurt. Trotz einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand setzte sich Werder in einer turbulenten Partie am Ende mit 5:3 durch. Die Treffer erzielten Renke Pflug, Mattheus Wild, Onur Devrim und Norman Theuerkauf mit einem Doppelpack.
"Ein Spaziergang wird es für uns jedoch nicht werden", warnte Mirko Votava. Erfurt erwischte einen guten Start ins neue Jahr und blieb in den ersten drei Spielen ungeschlagen. Einem 1:1-Unentschieden gegen den Hamburger SV folgten ein 4:2-Sieg bei Union Berlin und ein 2:2 gegen Tasmania Berlin. Momentan liegen die Thüringer auf dem 11. Tabellenplatz.