596 Zuschauer finden nun auf der grün-weiß bestuhlten Tribüne Platz, auf der deutlich der Name WERDER zu lesen ist. Doch der Schriftzug ist nicht das einzige Highlight. So fand auch eine neue Sprecherkabine ihren Platz unter dem Dach. Beheizte Medienplätze sowie ein überdachter Kamerastand sorgen für verbesserte Arbeitsbedingungen für Journalisten, und auch Rollstuhlfahrer finden zukünftig eigens für sie geschaffene Plätze vor.
Noch nicht ganz fertig, aber kurz vor dem Abschluss befinden sich zudem die Arbeiten an den Stehtraversen im Bereich der Heim-Fans. Abschließend werden nach der Saison die Kabinen saniert, da Werder Bremen diese, wie auch die Räume der Physiotherapie, ebenfalls den Schweden für die Zeit ihres WM-Aufenthaltes zur Verfügung stellen wird.
Rund 500.000 Euro hat der Bau der Tribüne gekostet. Insgesamt wurde für die Arbeiten auf Platz 11, auf dem letztendlich 4908 Zuschauer Platz finden werden, eine Summe von ca. 900.000 Euro gestemmt, an denen sich die Stadt Bremen mit einem Anteil von 170.000 Euro beteiligt hat. Falls die Profi-Mannschaft von Werder Bremen am Ende der Saison erneut die Champions League erreichen sollte, ist der Bau einer Flutlichtanlage geplant. "Dann sind wir noch flexibler bei der Ansetzung des Spielplans und können auch Spiele am Abend austragen", so Fischer, der für das Projekt weitere 400.000 Euro einplanen will.