U 17 holt wichtigen Sieg gegen den VfL Wolfsburg

Florian Schmidt erzielte gegen den VfL Wolfsburg das Tor des Tages.
Junioren
Montag, 22.11.2010 / 11:27 Uhr

In der Vorsaison gingen beide Spiele gegen den VfL Wolfsburg noch verloren. Das allein war für Werders U 17 Motivation genug, um dieses Mal den Spieß umzudrehen. Und dem Team von Trainer Viktor Skripnik ist das Vorhaben mit einem 1:0-Heimsieg gelungen. Allerdings haben sich die Werderaner gegen einen lange Zeit defensiv aufgestellten Gegner sehr schwer getan.

 

Der VfL Wolfsburg spielte zurückhaltend und auf einen frühen erfolgreichen Konter wartend. Werders U 17 war auf diese Taktik vorbereitet und ließ nichts anbrennen. Gleichwohl konnten sich die Gastgeber in der ersten Halbzeit selbst kaum in Szene setzen. Eine Ausnahme machte die 14. Spielminute, als Marcel Hilßner auf der linken Angriffseite freigespielt wurde. Seinen flach in den Rücken der VfL-Abwehr gezogenen Ball nahm Lukas Fröde direkt auf. Leider zischte dessen Schuss knapp am Pfosten des VfL-Tores vorbei ins Aus. So wechselten die Teams torlos die Seiten.

 

Trainer Viktor Skripnik reagierte auf das nicht zufriedenstellende Spiel seiner Mannschaft mit zwei Auswechslungen. Tobias Schwede kam für Felix Robrecht und Alex Ruf für Marcel Hilßner auf den Platz. Die Gäste aus der Autostadt hatten sich offensichtlich noch nicht richtig mit den neu ins Spiel gekommen Akteuren auseinandergesetzt, als auf guter Vorarbeit von Alex Ruf Goalgetter Florian Schmidt gleich nach Beginn der zweiten Halbzeit eine Flanke von Levent Aycicek mit dem Kopf erwischte und den Ball platziert ins obere rechte Eck des VfL-Tores zum 1:0 einnetzte (41.).

 

Das Tor brachte mehr Fahrt in die bis dahin recht schmucklose Partie auf dem Kunstrasenplatz. Der VfL Wolfsburg agierte nun mehr selbst und setzte den Gastgeber gehörig unter Druck. In der 53. Minute lag das Gegentor in der Luft, als Werders Abwehr aufgerückt und bei einem schnellen Angriff der Wolfsburger entblößt war. Innenverteidiger Kaspars Plendiskis musste einen VfL-Stürmer ziehen lassen. Glücklicherweise war Torwart Hannes Frerichs reaktionsschnell zur Stelle und lenkte den Schuss des Wolfsburgers über die Latte. Bei der nachfolgenden Ecke stand den Werderanern das Glück zur Seite, als der in den Fünfmeterraum geschlagene Ball nur mit gefährlichem Spiel geklärt werden konnte. In dieser Szene hätte Schiedsrichter Vitali Schäfer auch zum Elfmeter pfeifen können.

 

Nach dieser umstrittenen Situation wurde das Spiel zunehmend härter, wovon vier in kurzer Zeit aufeinanderfolgende gelbe Karten sowie eine gelb-rote Karte für den Wolfsburger Kerem Behnke zeugten. Aber Werder Bremen überstand diese kritischen Momente und besann sich wieder auf die eigenen Stärken. Der für Florian Schmidt nach rund einer Stunde eingewechselte Patrick Lizius hatte nach einer Flanke von Alex Ruf von der rechten Strafraumseite die große Chance per Kopfball die Vorentscheidung herbei zu führen. Aber sein Kopfball rauschte knapp am rechten Pfosten vorbei ins Aus. So blieb das Spiel bis zum Abpfiff jederzeit offen. Werder Bremen setzte sich letztendlich zwar knapp, aber alles in allem gesehen doch verdient mit 1:0 durch.

 

Werder Bremen: Frerichs - Fröde, von Haacke, Zwerschke, Krumland - Röcker, Plendiskis, Aycicek (78. Kabul), Hilßner (41. Ruf) - Robrecht (41. Schwede), F. Schmidt (61. Lizius)

 

VfL Wolfsburg: Büchel - Bordom-Jusepeotis, Sprenger, Siala, Sauer - Arnold, Strompen, Kleihs - Müller (51. Busching), Behnke, Palacios-Martinez (63. Marquardt)

 

Tor: 1:0 Schmidt (41.)

 

Gelbe Karten: Schmidt, von Haacke, Röcker (alle Werder) – Arnold, Busching (beide Wolfsburg)

Gelb-Rote-Karte: Behnke (76. Wolfsburg)

 

Schiedsrichter: Schäfer (Brilon)

Platz 14 am Weser-Stadion: 50 Zuschauer

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