Die Aktion wurde initiiert vom „Runden Tisch Sport gegen Gewalt und Rassismus“ und entstand nach britischem Vorbild. Ziel dieser Aktion ist es, präventiv bei Spielerinnen und Spielern, Trainern, Übungsleitern und Betreuern den Gedanken des Fair Play im Fußballsport zu verbreiten. „Seit Jahren beschäftigen wir uns bei Werder sehr intensiv mit präventiven Maßnahmen hinsichtlich der Themen Gewalt im Fußball, Anti-Diskriminierung und Anti-Rassismus. Erst vor wenigen Wochen haben wir den Werder Bremen Kodex vorgestellt, der genau diese Themen anspricht und dem sich alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter von Werder verpflichtet haben. Daher unterstützen wir selbstverständlich auch gerne diese gemeinsame Plakataktion“, erklärt Uwe Harttgen.
Dieses Plakat soll im Format DIN-A 0 auf allen Sportanlagen in Bremen, auf denen Fußball gespielt wird, an zentraler und sichtbarer Stelle aufgehängt werden. Es soll ein Zeichen zu setzen zum fairen Miteinander auf dem Sportplatz. Darüber hinaus soll es Diskussionen unter den Sportlerinnen und Sportlern anregen. „Insbesondere unsere Schiedsrichter sind quasi Einzelkämpfer, sie bedürfen eines besonderen Schutzes. Viele junge Menschen hören als Schiedsrichter nach kurzer Zeit wieder auf, weil sie keine Lust mehr auf verbalen Attacken von Trainern, Eltern und Spielern haben“, weiß Björn Fecker, der selbst viele Jahre als Schiedsrichter auf den Bremer Sportplätzen seine Erfahrungen gesammelt hat.