Gleich im ersten Spiel traf man auf den Wiener SC. Trotz der Umstellung auf das bei diesem Turnier größere Spielfeld mit zudem 8 Feldspielern überzeugte die Mannschaft auch spielerisch und gewann verdient mit 1:0. Im zweiten Spiel gegen den Nachwuchs von Red Bull Salzburg biss man sich an der gut sortierten Defensive der Österreicher die Zähne aus und musste nach einem Konter eine nicht unverdiente 0:1-Niederlage hinnehmen. Das Spiel gegen Trenkwalder Amira Wacker durfte nicht verloren werden, wollte man nicht schon frühzeitig die Hauptrunde verpassen. Dementsprechend couragiert trat die U 11 auf und gewann hochverdient mit 2:0.
In der Zwischenrunde stand insbesondere die Defensive sehr gut und ließ praktisch keine Torchancen zu. So konnte das Halbfinale nach Siegen gegen den Linzer ASK (1:0) und dem SV Horn (1:0) sowie einem 0:0 gegen Sturm Graz ohne Gegentreffer und mit Platz 1 souverän erreicht werden.
Hier wartete mit Red Bull Salzburg nicht nur einer der großen Turnierfavoriten, sondern auch die Mannschaft, die Werders U 11 die bisher einzige Niederlage bei diesem Turnier zugefügt hatte. Doch anders als noch in der Vorrunde konnten die Mozartstädter dem Gast aus dem hohen Norden kein Paroli mehr bieten. Mit teilweise begeisternden Offensivaktionen wurden die Salzburger in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Zwangsläufig dann die Führung der Bremer, die kurz vor dem Ende sogar noch ausgebaut werden konnte.
Hochmotiviert ging es in das Finale. Etwas überraschend traf man dort auf Wiener Neustadt, die den sehr stark eingeschätzten Linzer ASK mit 1:0 im Halbfinale ausschalten konnten. Die U 11 legte im Endspiel furios los und konnte bereits nach 30 Sekunden die Führung bejubeln. Von diesem Schock erholten sich die Wiener trotz aufmunterndem Beifall der über 500 Zuschauer im Almtalstadion nicht mehr. Mit einem beeindruckenden 3:0 gewann der Bremer Bundesliganachwuchs hochverdient das am Ende einseitige Finale.
Besonders hervorzuheben ist neben der insgesamt starken Defensivleistung (nur einen Gegentreffer im gesamten Turnierverlauf) auch die Offensive, die mit Jonas Böhning (6 Treffer) den Torschützenkönig des Turniers stellte.
Für Werder waren in Oberösterreich am Ball: Bollmann, Böhning, Lewald, Gronewold, Roer, van Zaanen, Hoppe, Köster, Mansaray, Rohdenburg, Rahmig, Strelow und Töpken