Späte Niederlage der U 18 trotz Überlegenheit

Junioren
Montag, 29.03.2010 / 17:45 Uhr

Die erste Niederlage seit September 2009 musste Werders U 18 in der Regionalliga Nord am Samstag im Heimspiel gegen den SV Meppen hinnehmen (2:3). Auch wenn die Emsländer nach etwas mehr als einer Viertelstunde durch ein Abseitstor in Führung gingen (18.), beherrschten die Grün-Weißen das Spielgeschehen. Bereits in der Anfangsphase scheiterte Jannick Heins am gut reagierenden Gästekeeper (5.). Die Führung des Gastes bestand jedoch lediglich zwei Minuten. Marco Priessner glich aus, indem er einen Eckball von Lennart Kettner aufnahm und verwandelte (20.).

 

Innerhalb von drei Minuten wurden anschließend drei hochkarätige Möglichkeiten nicht genutzt. Malte Grashoff hatte jeweils nach einem Freistoß von Kettner zweimal Pech, als seine Kopfbälle zunächst knapp über das Tor strichen (28.) und dann am Innenpfosten landeten (31.). Nach einem Zuspiel von Priessner auf Blake Robinson fand dieser seinen Meister erneut im Gästetorwart (30.). Mit zunehmender Spielzeit ließ Werder jedoch mehr und mehr nach. Tormöglichkeiten blieben bis zur Nachspielzeit aus.

 

Diese sollte es dann aber in sich haben. Ein direkt verwandelter Freistoß aus gut 20 Metern brachte die erneute Führung für den Gast (90+1). Ein Missverständnis zwischen Robinson und Torwart Tim Meyer ermöglichte die Balleroberung eines Meppener Spielers, der keine Mühe hatte, das 3:1 für seine Elf zu erzielen (90+2). Lediglich Ergebniskorrektur war dann der Treffer für Werder durch Malte Grashoff, dessen direkter Freistoß aus etwa 25 Metern durch Freund und Gegner hindurch irgendwie den Weg ins gegnerische Tor fand.

 

So musste eine Niederlage hingenommen werden, die bei konsequenter Nutzung der Einschussmöglichkeiten hätte vermieden werden können.

 

Werder Bremen: Tim Meyer – Jannick Heins (75. Dustin Beer), Christian Wagner, Yannick Rolff, Jonathan Schmude – Blake Robinson, Kevin Rehling (80. Ozan Dalkiran), Malte Grashoff, Lennart Kettner – Marco Priessner (61. Bastian Malchow), Aslan Magomadov (70. Samuel Agyei)

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