Das sollte aber auch der einzig schwächere Moment im gesamten Turnierverlauf gewesen sein. Im Achtelfinale spielte sich die Mannschaft in einen wahren Rausch und legte den Grundstein für den späteren Turniersieg. Bereits nach wenigen Minuten führte die U 11 mit 3:0 gegen keinesfalls enttäuschende Mainzer und konnte am Ende ein 4:2 bejubeln. Jetzt wartete der holländische Erstliganachwuchs von Vitesse Arnheim, der im bisherigen Turnierverlauf als Gruppensieger ohne Niederlage überzeugt hatte. In dieser packenden und von beiden Seiten mit großer Leidenschaft und Intensität geführten Partie behielt der SVW am Ende knapp aber verdient mit 1:0 die Oberhand. Bemerkenswert die Konstellation im Halbfinale. Ausschließlich Mannschaften aus der Bremer Vorrundengruppe hatten sich qualifiziert. So kam es zum erneuten Aufeinandertreffen gegen Rot-Weiss Ahlen. Auch in dieser Partie hatte der Klub aus Ostwestfalen keine Chance. Mit einem erneut spielerisch überzeugenden 4:0 zog die U11 ins Finale ein. Hier wartete der im Halbfinale gegen den MSV mit 1:0 siegreiche KSC.
Anders als noch in der Vorrunde nutzen die Bremer die sich bietenden Chancen eiskalt und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Selbst der Anschlusstreffer zum 1:3 konnte das Team an diesem besonderen Tag nicht aus der Bahn werfen. Mit einem herrlichen Konter wurde postwendend der alte Abstand wieder hergestellt. Das 2:4 in der letzten Minute war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Mit der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen mehr und unter dem Beifall der rund 250 Zuschauer nahm Kapitän Jakob Lewald den großen Wanderpokal freudestrahlend in Empfang.
Für Werder spielten: Julius Rahmig, Lennox Strelow, Floris van Zaanen, Jakob Lewald, Thilo Töpken, Lukas Rodenburg, Tom Gronewold, Shamzu Mansaray und Jonas Böhning