„Nach all den Umwegen in den vergangenen Wochen haben wir nun noch einmal die Möglichkeit, den Sprung an die Spitze zu schaffen. Damit können wir uns selbst ein schönes Geschenk zu Weihnachten machen“, so Trainer Mirko Votava, der jedoch auch weiß, dass die Reise zum Tabellenfünften alles andere als eine „Kaffeefahrt“ wird. „Hertha hat eine starke Mannschaft. Wenn man ihnen den Raum lässt, können sie das Spiel machen. Da müssen wir versuchen unser Spiel durchzudrücken.“
Vor allem die Offensive ist Herthas Garant für den Erfolg. 33 Tore erzielte die Abteilung „Angriff“, keine Mannschat traf häufiger. Dagegen zeigte sich die Defensive einige Male anfällig. Bereits 28 Gegentreffer musste Berlin in dieser Saison hinnehmen. Im Vergleich: Tabellenführer Rostock kassierte nur 15 Gegentore.
Da die Partie gegen den Hamburger SV Anfang Dezember ausfiel, liegt das letzte Pflichtspiel der Berliner bereits einige Wochen zurück. Ende November siegte Hertha mit 2:1 gegen den VfL Wolfsburg. Werders U 19 war zuletzt Ende Mai bei der Hertha zu Gast und kehrte mit einem 1:1 an die Weser zurück.
Norman Ibenthal