Berlin witterte nun die Chance hier doch noch den einen oder anderen Punkt mitzunehmen. Aber Werder überstand die Phase und machte gegen Ende der Begegnung alles klar. Erst gelang dem bis dahin eher unglücklich agierenden Florian Trinks aus halblinker Position der dritte Bremer Treffer (82.) und wenig später sorgte der eingewechselte Stefan Wulfing nach schöner Vorarbeit von Kevin Behrens per Direktabnahme für den 4:1-Endstand (88.). Lennart Thy hätte in der Schlussminute sogar noch ein Tor drauflegen können, er traf jedoch nur den Pfosten (90.).
„Es hieß immer, wenn wir die Nachholspiele gewinnen, sind wir oben wieder dran. Aber heute hat man gesehen, dass man diese Spiele auch erst einmal gewinnen muss. Tennis Borussia hat ein wirklich gutes Spiel gemacht“, so das Fazit von Trainer Mirko Votava, der sich gewünscht hätte, dass sein Team die eine oder andere Kontermöglichkeit besser ausgespielt hätte. „Insgesamt haben sie das aber ganz gut gemacht.“
Norman Ibenthal
Werder Bremen. Wülpern – Tönnies, Bulang, Schoppenhauer, Becker – Hahn (85. Beermann), Nagel, Fazlic (68. Behrens), Trinks – Thy, Thiele (85. Wulfing)
Tore: 1:0 Thiele (22.), 2:0 Thiele (39.), 2:1 Taflan (64.), 3:1 Trinks (82.), 4:1 Wulfing (88.)
Gelbe Karten: Becker (Werder) – Arnemann, Greinert, Gladrow (alle Berlin)
Schiedsrichter: Dimitrios Gavrilas
Stadion „Platz 11“: 100 Zuschauer