Dabei fing die Partie für die Hausherren gar nicht mal so schlecht an. „Wir haben uns einige gute Möglichkeiten über die Außen herausgespielt, leider fehlte jedoch entweder der entscheidende Pass oder die Konzentration vor dem Tor“, erklärte Coach Votava. Treffsicherer präsentierten sich dagegen die Gäste aus Kiel, die kurz vor der Pause in Führung gingen.
In der zweiten Halbzeit war den Bremern anzumerken, dass ihnen nach der Dubai-Reise noch ein wenig die Frische fehlte. „Die Jungs wollten etwas bewegen, aber die Kräfte fehlten. Zudem ist Kiel nach jedem Tor über sich hinausgewachsen. Hätten wir unsere Chancen im ersten Durchgang verwertet, wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen“, so das Fazit von Trainer Votava.
Norman Ibenthal
Werder Bremen: Wochnik – Tönnies, Bulang, Schoppenhauer, Wrieden – Beermann (63. Behrens), Krisch, Fazlic, Nagel (46. Aktas) – Thiele (73. Burdenski), Thy
Holstein Kiel: Hennings - Meyer, Poggenberg, Yazgan, Dammann (22. Gyimah) - Gonda, Schröder, Waschewski, Ceynowa, Voss - Makome (63. Nath)
Tore: 0:1 Ceynowa (43.), 0:2 Makome (60.), 1:2 Aktas (68.), 1:3 Gyimah (70.), 1:4 Nath (83.), 1:5 Voss (88.)
Gelbe Karten: Burdenski (Werder) – Waschewski, Makome, Gonda (alle Kiel)
Schiedsrichter: Harm Osmers
Stadion „Platz 11“: 100 Zuschauer