"Das ist natürlich für jeden Spieler und auch für mich als Trainer ein absolutes Highlight im 'Old Trafford' aufzulaufen und dort zu sitzen, wo sonst Sir Alex Ferguson Platz nimmt. Das werde ich in meiner Trainerkarriere wohl nicht noch einmal erleben", freut sich Trainer Thorsten Bolder. Egal wie das Finale nun auch ausgehen wird, ein Kompliment muss der Coach seinem Team jetzt schon machen: "Wie die Mannschaft hier aufgetreten ist, sowohl neben als auch auf dem Platz, war schon fantastisch. Wie schon beim Deutschlandfinale in Berlin über Ostern, haben sich die Jungs dieses Endspiel redlich verdient. Es ist die Krönung einer tollen letzten Saison."
Bereits in der Vorrunde präsentierte sich der Norddeutsche Meister von der Weser in sehr guter Form. Durch drei Siege gegen MTK Hungaria FC (Ungarn/ 3:1), Atlas FC (Mexiko/ 2:0) und Salgaocar SC (Indien/ 4:0) sowie einem 1:1-Unentschieden gegen Right to dream (Ghana) zogen die Bremer in das Viertelfinale ein, in dem man am heutigen Vormittag den KRC Genk (Belgien) mit 3:0 besiegte.
Mehr als spannend ging es dagegen im Halbfinale gegen Paris St. Germain zu. Die Franzosen hatten bis dahin alles gewonnen und dominierten auch weite Strecken der Partie gegen Werder. "Wir müssen eingestehen, das Paris besser war und wir ein wenig auf das Elfmeterschießen gehofft haben", gab Thorsten Bolder zu. Die Abwehr der Grün-Weißen leistete jedoch Höchstarbeit und sorgte für eine Entscheidung vom Elfmeterpunkt. Bremen behielt dabei die besseren Nerven und gewann mit 4:3. Im zweiten Halbfinale setzte sich der FC Sao Paulo mit 2:0 gegen Right to dream durch.
Norman Ibenthal