Werder wollte dieses Spiel nun endgültig drehen. Die Chancen dazu waren da. Zengin scheiterte erst an Towart Müller (74.) und setzte kurz darauf einen Freistoß knapp neben das Tor (78.) und auch Sebastian Sonnenberger scheiterte per Kopfball zwei Mal knapp (79./87.). Onur Ayik setzte den Ball kurz vor dem Ende sogar ins Tor, Schiedsrichter Schwegler gab den Treffer aufgrund einer Abseitsstellung jedoch nicht. Bitter: Hätte Ayik den Ball seinem Mitspieler Serhan Zengin überlassen, wäre das Abseits aufgehoben gewesen (90.). Doppelt bitter: Im direkten Gegenzug gingen die Rostocker durch ein Eigentor von Thorsten Tönnies erneut in Führung (90.) und sicherten sich somit die drei Punkte.
"Ich wäre mit dem Unentschieden durchaus zufrieden gewesen. Am Anfang haben wir leider nicht ganz so schnell ins Spiel gefunden. Erst nach einer halben Stunde waren wir so richtig drin", erklärte Trainer Mirko Votava nach dem Schlusspfiff, der mit der Leistung seiner Mannschaft insgesamt zufrieden war.
Norman Ibenthal
Werder Bremen: Wiedwald – Tönnies, Sonnenberger, Streater, Kmiec – Krisch, Fazlic (28. Y. Becker), Zengin, Albry (61. Derdak) – Ayik, Testroet
FC Hansa Rostock: Müller - Schumski, Zittlau, Gruppe - Borchert (82. Wilke), Tsiatouchas, Rausch, Pannewitz, Zolinski (62. Fikic) - Starke (77. Steinfeldt), Klak
Tore: 0:1 Tsiatouchas (8.), 0:2 Tsiatouchas (18.), 1:2 Kmiec (38.), 1:3 Grupe (49.), 2:3 Zengin (71.), 3:3 Testroet (73.), 3:4 Tönnies (90., Eigentor)
Gelbe Karten: Becker (Werder) - Tsiatouchas, Steinfeldt (beide Rostock)
Schiedsrichter: Schwegler (Hannover)
Stadion "Platz 11": 180 Zuschauer