Besuch aus dem Kosovo hat in den vergangenen Tagen Werders Leistungszentrum erhalten. Besnik Kollari und Gazmend Haliti vom FC Prishtina gastierten seit Donnerstag an der Weser und schauten den Grün-Weißen über die Schulter.
Besuch aus dem Kosovo hat in den vergangenen Tagen Werders Leistungszentrum erhalten. Besnik Kollari und Gazmend Haliti vom FC Prishtina gastierten seit Donnerstag an der Weser und schauten den Grün-Weißen über die Schulter.
Die gesammelten Eindrücke waren vielfältig: "Werder ist einer der größten Vereine in Europa. Für uns war es interessant zu sehen, wie hier gearbeitet wird, welche Trainingsmöglichkeiten es gibt und wie die Trainingsinhalte aussehen", erklärt Haliti, der beim FC Prishtina die U 13-Talente trainiert.
Zurück in der Heimat sollen die gewonnenen Erkentnisse in den Organisations- und Traininsgbetrieb eingebunden werden. "Das ist natürlich nicht ganz so einfach, da wir in Prishtina ganz andere Verhältnisse vorfinden. Aber wir haben die eine oder andere Anregung aufgenommen", so Besnik Kollari, Nachwuchsleiter des FC Prishtina.
Der Kontakt zum FC Prishtina ist über das Partnerprojekt "Football Clubs for Development and Peace" der Liechtensteiner Scort Foundation entstanden. Bereits im vergangenen November sowie April war Werder im Kosovo zu Besuch. "Der FC Prishtina hat im Rahmen dieser Besuche den Wunsch geäußert, auch mal bei uns in Bremen vorbeischauen zu dürfen. Wir freuen uns, dass sich nun die Möglichkeit ergeben hat", erklärt Werders stellvertretender Nachwuchsmanager Björn Schierenbeck, der sich Anfang Juni zusammen mit Frauenfußball-Projektleiterin Birte Brüggemann auf in den Kosovo machen wird, um in Prishtina den Aufbau des Frauenfußballs zu unterstützen.
