In der ersten Halbzeit legten die Jungs von Trainer Viktor Skripnik eine phantastische Spielfreude an den Tag. Mit einem Doppelschlag führten die Bremer bereits nach wenigen Minuten mit 2:0. Zunächst eroberte Florian Trinks fast an der Eckfahne den Ball vor einem St. Paulianer. Die schön herein gezirkelte Flanke brauchte Florian Nagel nur noch zum 1:0 einzuköpfen (4.). Beim zweiten Tor war wiederum Florian Trinks maßgeblich beteiligt Nach einem abgefangenen St. Pauli-Angriff schalteten die Bremer blitzschnell einen Gegenangriff über Florian Trinks, der Lennart Thy mit einem klug gespielten Ball in die Spitze auf den Weg schickte. Werders Torjäger hatte keine Mühe zum 2:0 zu verwandeln (7.). Von diesen schnellen Gegentoren konnte sich St. Pauli nicht mehr erholen. Man merkte, dass Werder den Sieg wollte. Die Mannschaft war hochkonzentriert, immer einen Tick schneller am Ball als der Gegner und letztendlich brandgefährlich. Durch Tore von Florian Trinks (21./39.) und nochmals Florian Nagel (35.) zogen die Bremer auf 5:0 davon. St. Pauli gelang kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Tidim das 1:5 (40.).
Im Verlauf des zweiten Spielabschnitts nutzte Trainer Viktor Skripnik das volle Wechselkontingent aus. Der Spielfluss aus der ersten Halbzeit ging dadurch zwar ein wenig verloren, dennoch dominierte Werder weiterhin das Spiel. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit versenkte Lennart Thy einen Kopfball nach einer glänzenden Spielpassage über Malte Beermann und Florian Trinks zum 1:6 (44.). St. Pauli konnte dem Druck der Werderaner nichts mehr entgegensetzen und musste kurz darauf das 1:7 durch Bastian Kühn hinnehmen (49.). Werders Mittelstürmer, der von Florian Nagel im richtigen Moment steil angespielt wurde, umkurvte noch den St. Pauli-Torwart und brauchte danach den Ball nur noch ins leere Tor einzuschieben. Die unglücklichen Hamburger mussten anschließend auch noch ein Eigentor zum 1:8 hinnehmen (55.). Einen von Malte Beermann scharf vors Tor gezogenen Ball konnte der St. Paulianer Apel nur noch ins eigene Tor bugsieren.
FC St. Pauli: Babuschkin - D. Schneider, Trapp (25. Tidim), J. Zimmermann, Heinemann - Apel, Jacobi (41. Vanselow), Andrijanic (11. Chipenko), Matern - Herber, Hoilett (45. Tewes)
Werder Bremen: Neukam - Schmude, Hahn (54. Hyde), Schoppenhauer, Mandlhate - Siebrecht, Nagel (54. Reineke), Trinks (45. Kühn), Ö. Yildirim - Thy (65. Ferfelis), Beermann
Tore: 0:1 Nagel (4.), 0:2 Thy (7.), 0:3 Trinks (21.), 0:4 Nagel (35.), 0:5 Trinks (39.), 1:5 Tidim (40.), 1:6 Thy (44.), 1:7 Kühn (49.), 1:8 Apel (55. Eigentor)
Gelbe Karten: Herber, Chipenko (beide St. Pauli)
Schiedsrichter: Sauerzweig (Eickendorf)
Zuschauer: 100