Auf einen durchwachsenen Auftritt beim „Mister+Lady-Juniorcup“ blicken Werders U 19-Talente zurück. Trotz starker Vorrunde glückte den Grün-Weißen die Titelverteidigung nicht.
Auf einen durchwachsenen Auftritt beim „Mister+Lady-Juniorcup“ blicken Werders U 19-Talente zurück. Trotz starker Vorrunde glückte den Grün-Weißen die Titelverteidigung nicht.
Auf einen durchwachsenen Auftritt beim "Mister+Lady-Juniorcup" blicken Werders U 19-Talente zurück. Trotz starker Vorrunde glückte den Grün-Weißen die Titelverteidigung nicht. Für die Bremer war in der Zwischenrunde Endstation.
Das Team von Trainer Mirko Votava startete gut in den Budenzauber in der Göttinger Lokhalle. Gegen die regionalen Größen Bovender SV (4:2), FC Grone (7:0), TSV Seulingen (5:0) und JSG Gleichen (6:0) ließen die Bremer nichts anbrennen und auch gegen den späteren Turniersieger und amtierenden deutschen Meister SC Freiburg fuhr man einen deutlichen 6:2-Sieg ein, so dass auch die abschließende Niederlage gegen den FC Kopenhagen (0:3) den Einzug in die Zwischenrunde nicht mehr in Gefahr bringen konnte. Leider gelang es Werder dann jedoch nicht, die guten Leistungen aus der Gruppenphase mit in die Zwischenrunde zu nehmen. Nach einer 1:4-Niederlage gegen den PSV Eindhoven sowie einem 1:1 gegen den FC Basel mussten die Werderaner frühzeitig die Heimreise antreten.
Auch Werders U 18 und U 17 frühzeitig raus
Auch Werders U 18 gelang es nicht, den Titel beim "ebm-papst-Hallenmasters" zu verteidigen. Nach zwei Siegen gegen Eintracht Frankfurt (3:2) und FV Lauda (4:0) sowie einem Remis gegen Borussia Mönchengladbach (6:6) und zwei Niederlagen gegen den SC Freiburg (4:6) und den späteren Turniersieger Rot-Weiß Ahlen (1:4) schieden die Bremer in der Vorrunde aus. Einen Titel durfte Werder dann aber doch noch mit an die Weser nehmen. Gökhan Aktas wurde zusammen mit Ekrem Engin von Borussia Mönchengladbach Torschützenkönig des Turniers.
Nicht viel besser erging es auch Werders U 17-Talenten beim "Adler-Cup" in Buldern. Zwar gewann die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik zum Auftakt gegen den FC Schalke 04 (2:1), doch zwei deutliche Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt (0:5) und den 1. FC Kaiserslautern (1:7) besiegelten ebenfalls das Aus in der Gruppenphase.
Bis in das Viertelfinale ging es immerhin für Werders U 14 beim "Ibis-Cup" in Köln. Nach einer guten Vorrunde mit Siegen gegen Rot-Weiß Essen (6:0), Fortuna Köln (10:0), SC West Köln (3:1) sowie einem Remis gegen Turniersieger 1. FC Nürnberg und einer Niederlage gegen den 1.FC Köln (0:1) traf Werder im Viertelfinale auf den VfL Bochum. Auch in der Runde der letzten Acht schien es für die Grün-Weißen gut zu laufen. Nach einer Bremer 2:0-Führung fand Bochum jedoch noch einmal ins Spiel zurück, kam zum Ausgleich und siegte im anschließenden Neunmeterschießen mit 5:4. Somit blieb für das Team von der Weser letztendlich doch nur der 6. Rang – eine Platzierung, mit der das Trainergespann angesichts des ersten Auftritts unter dem Hallendach zufrieden sein darf.
Werders U 13 erreichte erstmals Finale in Neubrandenburg
Kräftig Werbung für den Bremer Hallenfußball hat dagegen Werders U 13 betrieben. Beim prestigeträchtigen 43. Knabenturnier in Neubrandenburg wurde nur knapp den Turniersieg verpasst. Erstmals erreichten die Grün-Weißen das Endspiel des wohl besten Hallenturniers in dieser Altersklasse, mussten sich dort jedoch dem Nachwuchs von Hertha BSC mit 0:2 geschlagen geben.
Exakt das Ergebnis, mit dem sich beide Teams auch in der Vorrunde voneinander getrennt hatten. Für Werder sicherlich kein guter Auftakt in die Gruppenphase, doch nach drei 1:0-Siegen gegen Bayer Leverkusen, Hansa Rostock und Dynamo Dresden war das Halbfinale dennoch erreicht. Da spielte auch die abschließende 3:5-Niederlage gegen den VfB Stuttgart keine Rolle mehr. Auch im Halbfinale war Werder nicht zu stoppen. Gegen die bis dahin überraschend stark auftretende Mannschaft von Sachsen Leipzig siegte Bremen verdient mit 3:0.
Norman Ibenthal
