Werders U 17 besiegt Tabellenführer Hertha BSC Berlin

Erfolgreich: Werders U 17 gewann das Spitzenspiel gegen Berlin.
Junioren
Montag, 01.12.2008 / 08:08 Uhr

Werders U 17-Talente haben ihre Titelambitionen in der Junioren-Bundesliga unterstrichen. In einem hochklassigen Spiel setzten sich die Grün-Weißen gegen den Tabellenführer Hertha BSC Berlin deutlich mit 5:2 durch und schoben sich punktgleich hinter dem neuen Spitzenreiter VfL Wolfsburg auf den zweiten Rang vor.

 

Die Partie auf dem Kunstrasenplatz 14 hatte alles, was das Fußballerherz höher schlagen lässt: Torraumszenen hüben wie drüben, gelungene Spielzüge, Spannung und viele Tore. Die Höhe des Ergebnisses spiegelt den Spielverlauf zwar nicht ganz korrekt wider, aber Werders Nachwuchsteam trumpfte im letzten Spielabschnitt auf und verdiente sich in dieser Phase den Sieg.

 

Bereits wenige Minuten nach dem Anpfiff gingen die Grün-Weißen in Führung. Malte Beermann stürmte energisch in den Strafraum der Berliner und konnte nur durch ein Foul gebremst werden. Bastian Kühn zeigte sich nervenstark und verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0 (7.). Die Führung sollte jedoch nicht lange währen. Bei einem diagonal geschlagenen Ball stimmte die Abstimmung in Werders Hintermannschaft nicht, so dass der Berliner Scheffler per Kopfball zum 1:1 ausgleichen konnte (11.). Das Gegentor warf Werders Nachwuchs jedoch nicht aus der Bahn. Die Mannschaft zeigte Teamgeist und war auf dem Platz jederzeit präsent. Ausgesprochenes Pech hatte Malte Beermann mit einem fulminanten Schuss aus 18 Metern, der an die Unterkante des Berliner Tores krachte.

 

Zur Halbzeit war Trainer Viktor Skripnik mit dem Auftreten seines Teams sehr zufrieden. Endlich gelang es der U 17 auch mal an die gute Leistung aus einem ersten Spielabschnitt eine sehr gute zweite Halbzeit folgen zu lassen. Kurz nach Wiederanpfiff erlief sich Bastian Kühn einen Steilpass und hatte zugegebenermaßen etwas Glück, dass sein Torschuss vom Berliner Keeper Carly zu ihm zurückprallte und er nur noch zum 2:1 einzuschieben brauchte (44.). Nun entwickelte sich ein packendes Spiel, in dem Werder zunächst einen berechtigten Elfmeter für Hertha BSC zum 2:2 hinnehmen musste (61.).

 

Nach diesem Gegentor zeigten die Werderaner jedoch, dass sie als Team gereift sind und ins Spiel zurückkommen können. Alle Mannschaftsteile griffen ineinander, jeder kämpfte für den anderen und so war es Lennart Thy, der sich nach etwas mehr als einer Stunde im Strafraum der Berliner durchsetzen konnte. Sein kluger Querpass erreichte Florian Nagel, der zum 3:2 abschloss (67.). Hertha BSC war offensichtlich noch vom Gegentreffer irritiert, denn nur eine Minute später war es erneut Lennart Thy, der sich im Strafraum der Herthaner durchsetzte und mit einem Heber ins lange Eck zum vorentscheidenden 4:2 traf (68.). Hertha BSC drängte nochmals vehement auf den Anschlusstreffer, aber Werders Defensive mit einem wieder mal ausgezeichneten Tobias Wülpern im Tor hielt dagegen. Ein Konter der Werderaner wenige Minuten vor dem Ende führte dann zur endgültigen Entscheidung in diesem Spiel: Lennart Thy spielte den Ball genau in die Schnittstelle der Hertha-Abwehr auf Oliver Ihnken, der den Ball mit einem Heber über den herausstürzenden Hertha-Keeper zum 5:2 ins Tor schoss (73.).

 

Werder Bremen: Wülpern - Reineke (76. Ferfelis), Hyde (70. Mandlhate), Schoppenhauer, Hahn - Ö. Yildirim (72. Siebrecht), Schmude, Nagel, Beermann - Thy, Kühn (59. Ihnken)

 

Hertha BSC Berlin: Carly - Zimmer (31. Kiesewetter), N. Schulz (41. Brecht/70. Caliskan), Gottschick - Schünemann, J. Schmidt , S. Breitkreuz , Djuricin (76. Schlösser), P. Breitkreuz - Scheffler, Saberdest

 

Tore: 1:0 Kühn (7. Foulelfmeter), 1:1 Scheffler (11.), 2:1 Kühn (44.), 2:2 Schünemann (61. Foulelfmeter), 3:2 Nagel (67.), 4:2 Thy (68.), 5:2 Ihnken (73.)

 

Gelbe Karten: Reineke, Schoppenhauer (beide Werder)

 

Schiedsrichter: Lüddecke (Wolfenbüttel)

Zuschauer: 80

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