Ordenewitz war es auch, der bereits kurz nach dem Anpfiff die erste Chance besaß, doch der Torhüter hatte keine große Mühe den Ball zu parieren (2.). Vor größere Probleme stellte ihn dagegen nach rund einer halben Stunde Jonas Künne. Seinen Schuss parierte er erst im Nachfassen (31.). Nur wenige Zentimeter fehlten Fabian Burdenski kurz vor dem Seitenwechsel (42.) um einen Schuss aus 25 Metern unter die Latte zu jagen.
Allerdings besaßen auch die Holsteiner drei gute Möglichkeiten: Werder-Torwart Philip Kraft konnte, nachdem er durch einen Heber schon geschlagen schien, den Ball doch noch vor der Torlinie retten (20.). Ebenso spektakulär rettete er kurz vor Spielende großartig in einer 1:1-Situation. Doch die Aufregung war vergeblich, denn der Unparteiische hatte auf Abseits erkannt. Marcel Enghardt war es dann in der 89. Minute vorbehalten den Sieg zu sichern, indem er für seinen bereits umspielten Torwart retten konnte.
Insgesamt war es ein hart erarbeiteter aber auch verdienter Sieg, da Werder über die gesamte Spielzeit das aktivere Team stellte. Trotz des tiefen Bodens wurde immer wieder versucht zu kombinieren, Zweikämpfe wurden angenommen und es wurde schnell von Defensive auf Offensive umgeschaltet.
Werder Bremen: Philip Kraft – Kevin Behrens (87. Jannis Berendt), Marcel Enghardt, Artur Piperkov, Jonas Künne – Florian Stütz, Christoph Taute (56. Daniel Franziskus), Tim-Nils Wrieden, Fabian Burdenski – Gökhan Aktas, Marco Ordenewitz (89. Blake Robinson)