Auch vom Wind und Regen ließen sich Werders Sportler und Sportlerinnen nicht abhalten: Über 230 Werderaner drehten am Sonntagvormittag beim 8. Solidaritätslauf "Auf zur Venus"...
Auch vom Wind und Regen ließen sich Werders Sportler und Sportlerinnen nicht abhalten: Über 230 Werderaner drehten am Sonntagvormittag beim 8. Solidaritätslauf "Auf zur Venus"...
Auch vom Wind und Regen ließen sich Werders Sportler und Sportlerinnen nicht abhalten: Über 230 Werderaner drehten am Sonntagvormittag beim 8. Solidaritätslauf "Auf zur Venus" im Bremer Bürgerpark zugunsten des "Bremer Arbeitskreises Brustkrebs" ihre Runden. "Damit haben wir erneut die größte Gruppe gestellt und zugleich einen neuen vereinsinternen Rekord aufgestellt", freute sich Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer über die große Beteiligung. Bereits im Vorjahr waren die Grün-Weißen mit 200 Teilnehmern an den Start gegangen.
Fast alle Abteilungen von Werder Bremen waren mit Sportlern und Sportlerinnen vertreten. Allein rund 150 Kinder, Jugendliche, Trainer und Betreuer des Werder-Leistungszentrums, darunter auch das gesamte Drittliga-Team sowie Nachwuchsmanager Uwe Harttgen und sein Stellvertreter Björn Schierenbeck, nahmen am Solidaritätslauf teil. Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, die Veranstaltung mit zahlreichen Runden zu unterstützen.
Unverhoffte Verstärkung erhielten die Grün-Weißen zudem von der ersten Frauenmannschaft. Da das Regionalliga-Spiel beim TuS Büppel dem Wetter zum Opfer fiel, entschlossen sich Werders Fußballerinnen kurzfristig beim Lauf dabei zu sein. "Somit hatten wir noch ein leichtes Training und konnten die Anstrengungen mit einem guten Zweck verbinden", so Trainerin Birte Brüggemann. Ziel des Laufes war es, zwischen 11 und 13 Uhr auf zwei Rundstrecken soviel Kilometer wie möglich zurückzulegen. Neben den Startgeldern (zwischen 2 und 5 Euro pro Sportler), steuerten Sponsoren jeweils einen Euro für jeden absolvierten Kilometer bei.
Der sportliche Gedanke stand dabei nur an zweiter Stelle: "Wir haben bereits im Vorfeld versucht, unseren Jungs und Mädchen zu vermitteln, warum sie an diesem Lauf teilnehmen. Beim Laufen habe ich das dann immer mal wieder in Stichproben überprüft und selbst die F-Jugendlichen konnten mir es ungefähr erklären", freute sich Klaus-Dieter Fischer, der selbst einige Runden absolvierte.
Norman Ibenthal
