Im Sommer steht für dich mit der deutschen U 19-Nationalmannschaft vielleicht die Europameisterschaft in der Tschechischen Republik an. Freust du dich auf das Turnier?
Na klar, schließlich habe ich alles versucht, wieder rechtzeitig fit zu werden. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, dass mich Horst Hrubesch so kurz nach meiner Verletzung schon wieder zum Spiel gegen Serbien eingeladen hatte. So ein Turnier ist eine Herausforderung für jeden jungen Spieler. Man kann sich vor einer großen Kulisse mit den besten Spielern aus Europa messen.
Zuvor müsst ihr jedoch Ende Mai die letzte Qualifikationsrunde in der Slowakei überstehen. Gegen wen müsst ihr da antreten?
Wir treffen auf Albanien, Kroatien und die Slowakei. Alles keine leichten Gegner, aber auch keine Übermannschaften. Gerade mit unserer guten Mannschaft sollte es machbar sein, diese Hürde zu überwinden. Wir haben einen starken Kader mit einer schnellen Spielweise und sowohl einer enormen individuellen als auch mannschaftlichen Stärke.
Im nächsten Jahr wechselst du vom Jugend- in den Herrenbereich. Ein großer Schritt?
Es wird sicherlich eine Umstellung werden. Aber ich traue es mir zu, vor allem spielerisch denke ich, brauche ich mir keine Angst machen. Aber sicher muss ich mich in allen Bereichen noch weiter verbessern.
Falls Werders U 23 die 3. Liga erreichen sollte, könntest du auf den 1. FC Kaiserslautern treffen. Als heimlicher Lautern-Fan ein besondere Begegnung?
Ja klar wäre es ein Highlight für mich auf dem Betzenberg zu spielen. Ich war schon ein paar Jahre nicht mehr in der Heimat und würde mich natürlich umso mehr freuen. Aber ich hoffe, dass Kaiserslautern noch den Klassenerhalt packt.
Interview: Norman Ibenthal