Lange konnte Werder trotz der Unterzahl die Führung halten, musste rund eine Viertelstunde vor dem Ende den Ausgleich hinnehmen (76.). Dann die Duplizität der Ereignisse: Wiederum drei Minuten darauf erneut Rot gegen Werder: Nils Gresens bekam einen Freistoß zugesprochen, will diesen schnell ausführen, ein Spieler von Langenhagen schlägt ihm den Ball weg, so dass er statt des Balles den Gegner trifft. Dieser lässt sich fallen und es folgt der Platzverweis. Bei fast sommerlichen Temperaturen drohte nun die doppelte Unterzahl zu erheblichem Kraftverlust zu führen. Doch die Mannschaft von Viktor Skripnik blieb bis zum Schluss im Spiel. Kein Weg war zu weit, kein Ball wurde verloren gegeben, kein Zweikampf wurde ausgelassen. Langenhagen wurde nicht eine nennenswerte Torchance ermöglicht. Marco Ordenewitz hatte in der 83. Minute schon die Möglichkeit den Siegtreffer zu erzielen, doch sein Kopfball nach Flanke von Musa Kali strich knapp am Pfosten vorbei. Doch in der Schlussminute war es dann soweit: Eine Flanke von Jan-Philipp Heine erreichte den am langen Pfosten postierten Serhan Zengin, der mit dem Kopf den viel umjubelten Siegtreffer erzielte.
Werder Bremen: Hergen Gerdes – Jan-Philipp Heine, Tobias Cordes, Dejan Horvat, Andy Watzlawczyk – Nils Gresens, Florian Stütz, Musa Kali, Serhan Zengin - Alberto Coll (75. Marco Ordenewitz), Mert Yaman (80. Felix Jäkel)