Nichts zu holen war für Werders U 13 gegen den Blumenthaler SV. Mit 0:6 unterlag die Mannschaft von Trainer Harald Albrecht dem ungeschlagenen Tabellen-Zweiten der Stadtleistungsklasse.
Nichts zu holen war für Werders U 13 gegen den Blumenthaler SV. Mit 0:6 unterlag die Mannschaft von Trainer Harald Albrecht dem ungeschlagenen Tabellen-Zweiten der Stadtleistungsklasse.
In der Rolle des "Underdogs" ging Werder ohne Druck mit dem Ziel in die Partie, ein gutes Ergebnis zu erzielen und den Favoriten gehörig zu ärgern. Über weite Strecke klappte das auch ganz gut. Die Werderaner waren bissig in den Zweikämpfen, attackierten die Nordbremer bereits in der eigenen Hälfte und erarbeiteten sich auch eigene Chancen. In der Defensive hatten die Grün-Weißen in Laufduellen zwangsläufig keine Chance und mussten so auch die Gegentore hinnehmen. Nach fünf Minuten schlug es aus abseitsverdächtiger Position zum 0:1 ein. Dem zweiten und dritten Treffer gingen individuelle Fehler in der Abwehr voraus. Zunächst wurde der Ball in letzter Position im Dribbling verloren, dann beim Abstoß zu kurz gespielt. Gleichzeitig ließen Werders Talente zwei "Hundertprozentige" aus. Vom Spielverlauf wäre zur Pause ein Unentschieden möglich gewesen.
So ging es jedoch mit einem 0:4-Rückstand in die zweite Halbzeit. Die Blumenthaler agierten nun zunächst im Gefühl des sicheren Sieges nachlässig. Dies nutzten die Grün-Weißen gut aus und sorgten vor allem durch den eingewechselten Herbert Bockhorn für viel Wirbel am und im gegnerischen Strafraum. Nach zehn Minuten war Bockhorn nur per Foul zu stoppen. Leider setzte Leon Heine den fälligen Strafstoß an den Pfosten. Dies wäre noch einmal die Chance gewesen, heran zu kommen. So fasste Blumenthal neuen Mut und stand fortan in der Defensive sicher. Bei Werders Nachwuchs schwand langsam die Kraft. Im Tor glänzte der ebenfalls zur Pause für den verletzten Jeroen Gies eingewechselte Kevin Kuhfeld mit einigen tollen Paraden. So konnten die Werderaner das Ergebnis lange halten, mussten aber in den letzten zehn Minuten doch noch zwei Treffer hinnehmen.
"Trotz der am Ende deutlichen Niederlage haben wir uns gegen die wohl stärkste Mannschaft der Stadtleistungsklasse super verkauft. Nachdem wir uns in der Hinrunde noch einige Male im Zweikampf versteckten und mit unnötig viel Respekt agierten, haben die Jungs einen großen Sprung nach Vorne gemacht. Mit ähnlichem Einsatz und Fußballspiel wird das Team in den nächsten Wochen noch die Belohnung für die konsequente Arbeit einfahren", zeigte sich Trainer harald Albrecht dennoch zufrieden mit seinem Team.
Werder Bremen: Gies (36. Kuhfeld) - Schwieters, Zander, Lukowicz, Bahtiri - Lingerski (50. Enghardt), Heine, Tahiri - Ostendorf, Engel, Friauf (36. Bockhorn)
