„Das war schon sehr bitter für meine Jungs, denn es wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen“, erklärt Bolder, „auch wenn es nur eine nette Abwechslung zum Regionalliga-Alltag war.“ Genug Chancen hatte sich die Mannschaft herausgespielt, doch in den entscheidenden Momenten „fehlte einfach das nötige Glück.“
In der Vorrunde bezwang die U 15 noch Nordrivale Hamburger SV mit 1:0. Durch zwei weitere Remis (jeweils 0:0) gegen 1860 München und Hertha BSC sicherten sich die Grün-Weißen das Weiterkommen. Die insgesamt wenigen Treffer aller Mannschaften im gesamten Turnier erklärt sich Bolder auch aufgrund des gleichen Niveaus. Erschwerend wirkte sich aber vor allem die ungewöhnlich kurze Spielzeit (2x15 Minuten) für so ein hochkarätiges Turnier aus.
Für das Weltfinale im Juli 2008 in Manchester qualifizierte sich am Ende Eintracht Frankfurt, das im Finale Arminia Bielefeld mit 1:0 bezwang.