Nichts zu holen gab es für Werders U-19 bei der hochkarätig besetzten Düsseldorfer „Champions Trophy“, einem Stelldichein deutscher und europäischer Top-Vereine, am vergangenen Osterwochenende.
Nichts zu holen gab es für Werders U-19 bei der hochkarätig besetzten Düsseldorfer „Champions Trophy“, einem Stelldichein deutscher und europäischer Top-Vereine, am vergangenen Osterwochenende.
Nichts zu holen gab es für Werders U-19 bei der hochkarätig besetzten Düsseldorfer „Champions Trophy“, einem Stelldichein deutscher und europäischer Top-Vereine, am vergangenen Osterwochenende. Denn mit lediglich einem Remis aus vier Gruppenspielen musste der dreimalige Titelträger (1989, 2001, 2006) bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Im Finale drehte Dynamo Moskau einen 0:1-Rückstand gegen den FC Barcelona noch zu einem 2:1-Sieg.
Trotzdem zog U19-Cheftrainer Mirko Votava auch positive Erkenntnisse aus dem bitteren Ausscheiden, da er gerade auf personeller Ebene bewusst große Experimentierfreudigkeit an den Tag legte und so vielen Talenten wie möglich Einsatzzeit gab. „Ich habe viel ausprobiert, mir einen Überblick verschafft. Und die zusammen gewürfelte Truppe hat das ganz ordentlich gemacht, deshalb bin ich nicht böse.“
Über weite Strecken attraktiven und offensiven Kombinationsfussball haben seine Jungs gezeigt. „Das ist unsere Philosophie.“ Aber schlussendlich mangelte es während des gesamten Turniers vor allem an der Chancenauswertung, wie Votava weiß: „Wir haben gut nach vorn gespielt, nur unsere Möglichkeiten nicht genutzt.“
Als einen Knackpunkt im Turnierverlauf bezeichnet der 51-jährige ehemalige Nationalspieler dabei das erste Gruppenspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Die Grün-Weißen lagen zur Halbzeit schier uneinholbar mit 3:0 in Führung. Onur Ayik und Alexander Neumann im Doppelpack überwanden den sichtlich nervösen Torhüter der Fortuna. Doch am Ende brachte man den sicher geglaubten Vorsprung nicht über den Schlusspfiff. Düsseldorf gelang noch der 3:3-Endstand. Es sollten die letzten Treffer der Werder-Fohlen bleiben.
Danach erzielte die U19 keinen einzigen Treffer mehr im Turnier. Vor dem gegnerischen Tor versagten die Nerven und hinten „wurden wir ein paar Mal auf dem falschen Fuß erwischt“, erklärt Votava. Es folgten drei Niederlagen in Folge (0:2 gegen Tottenham Hotspurs, 0:1 gegen den späteren Cup-Sieger Dynamo Moskau und 0:1 gegen den FC Sevilla), die das Aus besiegelten und die vorhandenen Schwächen offenbarten.
Woran im Hinblick auf das kommende A-Jugend-Bundesliga-Punktspiel zu Hause gegen Hannover 96 (30.03.2008, 12 Uhr) besonders gearbeitet werden soll: „Wir müssen lernen, beim Umschalten von Abwehr auf Angriff schnelle Antworten zu geben, um den Gegner besser unter Druck zu setzen“, unterstreicht Votava.
