Bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde war die Partie entschieden: Der Gastgeber führte mit 4:0. Werders Nachwuchs hatte sich klassisch auskontern lassen, so dass fast jeder Angriff der Hamburger zu einem Tor führte.
Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnte Alberto Coll zwar noch auf 1:4 verkürzen (35.), doch bereits kurz nach Wiederanpfiff stellte St. Pauli den alten Abstand wieder her (50.). Werder steckte dennoch nicht auf, spielte in der Defensive aufmerksamer und erarbeitete sich einige Möglichkeiten. Eine davon führte nach rund einer Stunde erneut durch Alberto Coll per Kopf zum 2:5 (62.). Im Nachsetzen hatte der Spanier den Ball über die Linie gedrückt, nachdem ein Heber von Musa Kali noch von der Linie geköpft wurde. Zu mehr reichte es dann gegen eine starke, taktisch sehr diszipliniert spielende Kiezelf jedoch nicht mehr.
Werder Bremen: Kraft – Heine, Cordes, Baumeister, Ivanjko (67. Klimmek) – Gresens (76. Jäkel) Stütz, Kali, Koweschnickow – Coll, Yaman (72. Evangelos)