Friedhof der Favoriten, Hinterhof des Henkers oder eben einfach nur „Platz 11“ – in den Medien hat Werders Regionalliga-Stadion schon so diverse Bezeichnungen verpasst bekommen...
Friedhof der Favoriten, Hinterhof des Henkers oder eben einfach nur „Platz 11“ – in den Medien hat Werders Regionalliga-Stadion schon so diverse Bezeichnungen verpasst bekommen...
Friedhof der Favoriten, Hinterhof des Henkers oder eben einfach nur „Platz 11“ – in den Medien hat Werders Regionalliga-Stadion schon so diverse Bezeichnungen verpasst bekommen. Davon, dass in der Spielstätte abseits des Weser-Stadions in der Tat immer mal wieder der eine oder andere Favorit ins Straucheln kommt, durfte man sich auch in diesem Jahr wieder überzeugen.
Vor allem die Begegnung im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln dürfte den Fans von Werder wohl noch in bester Erinnerung sein. Vor rund 4.500 Zuschauern schaffte Werders U 23 im pickepacke vollen Stadion die Sensation und bezwang das Daum-Team in der Verlängerung mit 4:2.
Dass die Mannschaft von Coach Thomas Wolter jedoch auch im Weser-Stadion für faustdicke Überraschungen sorgen kann, bewies es in der zweiten Runde des deutschen Pokalwettbewerbs gegen den FC St. Pauli. Mit der wohl stärksten Saisonleistung kämpften sich die Grün-Weißen in Unterzahl bis ins Elfmeterschießen und trieben die Spannung auf den Höhepunkt. Angepeitscht von fast 15.000 Zuschauern machte Werder schließlich den Einzug ins Achtelfinale perfekt – noch nie war Werders Regionalliga-Team im Pokal so weit vorgedrungen.
In der Runde der letzten 16 hoffen alle Fans nun auf eine Fortsetzung des Pokalmärchens. Die Aufgabe ist jedoch mehr als schwer. Gegen den amtierenden Meister VfB Stuttgart gehen die Bremer am Mittwoch, 30.01.2008, erneut als krasser Außenseiter in die Partie. Und das erneut im Weser-Stadion.
