U 17 erkämpft sich 1:1 bei Hertha BSC Berlin

U 17-Coach Bernd Pfeifer holte mit seinem Team ein 1:1 bei Hertha BSC Berlin.
Junioren
Montag, 10.12.2007 / 12:32 Uhr

Selten hat Werders U 17 eine Verletztenmisere wie im Moment zu verkraften gehabt. Ausgerechnet zum Topspiel der B-Junioren-Bundesliga zwischen Hertha BSC und Werder Bremen musste das Team auf gleich sechs Spieler verzichten. Dennoch sind die Jungs mit dem Willen nach Berlin gereist, dem klaren Favoriten Paroli zu bieten. Und das ist der Mannschaft eindrucksvoll gelungen: Mit Teamgeist und dem unbedingten Willen sich zur Wehr zu setzen, konnte dem Spitzenreiter von der Spree völlig verdient ein 1:1-Unentschieden abgerungen werden.

 

Hertha BSC startete wie erwartet mit druckvollem Spiel nach vorne. Aber Werders Nachwuchs hielt dagegen und ließ den Berlinern nur wenige Chancen. Nach gut einer Viertelstunde dann die Überraschung: Bastian Kühn setzte sich auf der rechten Seite durch. Seine scharf hereingegebene Flanke verwandelt Florian Trinks zur Führung (17.). Hertha BSC erhöhte daraufhin den Druck und man musste befürchten, dass die Grün-Weißen mit zunehmender Spieldauer dem Tempo Tribut zollen würden. Aber weit gefehlt. Das Team von Trainer Bernd Pfeifer biss sich weiter ins Spiel hinein und hätte durch Bastian Kühn, der nach einer halben Stunde durch Lennart Thy im Strafraum der Berliner perfekt angespielt wurde, beinahe das 2:0 erzielt. Den trockenen Schuss von Werders Mittelstürmer konnte der Berliner Torwart Marvin Laue gerade noch abwehren (33.). Die Hoffnungen der Werderaner, mit der Führung in die Halbzeit gehen zu können, erfüllte sich jedoch nicht. Wenig später erhielt Hertha BSC einen Freistoß im linken Halbfeld. Den scharf hereingeschossenen Ball drückte Herthas Mittelstürmer Bakarr Kargbo aus dem Gewühl heraus zum 1:1 ins Netz (37.).

 

Im zweiten Spielabschnitt machte Hertha BSC weiter Dampf, erspielte sich aber dennoch nur wenige Torchancen. Richtig gefährlich wurde es für Werders Nachwuchs immer bei Standards der Berliner, insbesondere wenn Herthas groß aufgeschossener Innenverteidiger Volkan Dikmen im Strafraum auftauchte. Die Entlastungsangriffe des Bremer Teams wurden seltener, aber durchaus nicht ohne Gefahr für das Hertha-Tor. Rund eine Viertelstunde vor dem Ende konnte Berlins Torwart einen klasse geschossenen Freistoß von André Luge aus dem linken Halbfeld gerade noch über die Latte lenken (73.). Nur fünf Minuten später hätte sich das Spiel aber doch noch für die Berliner entscheiden können, als Ralf Bulang eine Flanke der Berliner unglücklich mit dem Kopf erwischte und Torwart Tom Schmidt zu einer Glanztat herausforderte. Die letzten Spielminuten waren durch bedingungsloses Angriffsspiel der Herthaner geprägt, aber ebenso bedingslos stemmte sich Werders Nachwuchs dagegen. Wie so oft bei diesen Spielverläufen hätte das unter Druck stehende Team das Spiel fast noch noch für sich entscheiden können. So auch in Berlin, als der soeben eingewechselte Marvin Missfeld kurz vor Schluss von André Luge freigespielt wird, aber den schwer zu nehmenden Ball aus kurzer Distanz über das leere Berliner Tor drückte (78.).

 

Hertha BSC Berlin: Laue - Dikmen, Kussmann, S. Neumann (36. Gottschick) - Podrygala (77. Löhmannsröben), Schünemann, L. Hartmann, Arnemann, Perdedaj - Kargbo, Scheffler (68. Aydoglu)

 

 

Werder Bremen: Schmidt - Wulfing, Schoppenhauer, Krisch - Y. Becker, Bulang, Trinks, Koweschnikow (53. Aktas) - Luge, B. Kühn (80. Mißfeld), Thy

 

Tore: 0:1 Trinks (17.), 1:1 Kargbo (37.)

 

Gelbe Karten: Podrygala, L. Hartmann, Arnemann (alle Berlin) - Krisch, Koweschnikow (beide Werder)

 

Schiedsrichter: Bärmann (Guben)

Zuschauer: 77

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