Zuvor mussten die Werderaner gegen Dresden aber ein hartes Stück Arbeit hinlegen, um die starken Gäste zu besiegen. Beide Mannschaften schienen die erste Halbzeit mit einem 0:0 gedanklich schon abgeschlossen zu haben, als Tim Wrieden Werders Mittelstürmer Bastian Kühn steil in den Strafraum der Dresdner schickte. Dynamo-Torwart Timo Dehmelt kam zwar schnell heraus, konnte den Schuss von Bastian Kühn jedoch nur abprallen lassen, so dass Werders Nummer 9 den Ball nur noch zum 1:0 ins Tor einnetzen musste (40.).
Nach der Pause waren die Sachsen wacher und nutzten eine Chance aus kurzer Distanz durch Max Worbs zum 1:1 (42.). Werder tat sich danach schwer, wieder den Spielrhythmus zu finden. Mit einem Zuspiel genau in die Schnittstelle der Dynamo-Abwehr schickte Boris Koweschnikow nach rund einer Stunde Andre Luge auf die Reise. Der Bremer setzte sich auf der linken Strafraumseite gekonnt durch und sein Zuspiel vor das Tor brauchte Lennart Thy nur noch zum 2:1 ins Tor einzuschieben (59.). Mit dem 3:1, das Bastian Kühn nach schönem Paß von Kevin Krisch erzielte, war das Spiel endgültig zu Gunsten der Grün-Weißen entschieden (66.).
Werder Bremen: Schmidt - Kohls, Schoppenhauer, Krisch - Becker (72. Behrendt), Bulang, Trinks (41, Koweschnikow), Wrieden - Luge (69. Aktas), Kühn, Thy (63. Mißfeld)
Dynamo Dresden: Dehmelt - Brückner, Krömer, Hüppe (60. Voigt) - van den Bosch (56. Reck), Merkel, Wächter, Worbs, Nguyen - Bürger, Lewerenz
Tore: 1:0 Kühn (40.), 1:1 Worbs (42.), 2:1 Thy (59.), 3:1 Kühn (66.)
Gelbe Karten: Schmidt, Kohls (beide Werder) – Voigt (Dresden)
Schiedsrichter: Arlioglu (Hamburg)
Zuschauer: 50